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Der aha Kompostguide

Alles rund um den Komposthaufen gibt es nun in einer praktischen Broschüre zum Download. Im aha Kompostguide sind Tipps zur Anwendung von Kompost zu finden, wichtige Hintergrundinfos zum Bioabfallkreislauf, Tipps zum Anlegen des eigenen Komposthaufens und wie Kompostieren ohne Garten funktionieren kann.

Weiterhin gibt es noch ein paar wichtige Tipps zum Klimaschutz. Die in der Broschüre verlinkte Bauanleitung für den Bokashi-Komposteimer steht übrigens weiter unten auf dieser Seite.

Zum Download.

Einen eigenen Kompost anlegen – Unsere Praxistipps

Standort:Ein Platz im Halbschatten einer Hecke oder eines Baumes ist besonders günstig. Setzen Sie den Kompost direkt auf den Gartenboden. So können Bodenlebewesen wie Asseln, Würmer und Springschwänze sowie nützliche Pilze und Bakterien in den Kompost wandern.

Starthilfe:Eine etwa 20 Zentimeter starke Schicht aus Reisig oder grob zerkleinertem Baum- und Strauchschnitt ist die perfekte Unterlage für den Komposthaufen. Diese Basisschicht sorgt dafür, dass er keine nassen „Füße“ bekommt und die Luftzufuhr gesichert ist.

Zutaten: Auf die Basisschicht kommen abwechselnd feuchte und trockene Küchen- und Gartenabfälle. Damit der Rotteprozess gleich auf Hochtouren laufen kann, sollten zu Beginn ausreichend Abfälle bereitstehen. Die Startschicht sollte mindestens 30 Zentimeter hoch sein. Auf die Startschicht kommt eine dünne Schicht Gartenerde oder halbfertiger Kompost. Darauf wieder Garten- und Küchenabfälle, bis zu einer Höhe von 1,50 Metern.

Ruhepause:Eine Decke aus Jute, Schilfrohr, Stroh oder Erde schützt den Kompost während der Hauptrottephase von ca. zwei Monaten vor zu viel Nässe. Geschlossene Komposter müssen nicht abgedeckt werden.

Schichtwechsel:Nach den ersten zwei Monaten Rotte sollte der Haufen mindestens noch einmal umgesetzt werden, damit alle Schichten erneut durchmischt und gelockert werden. Auch jetzt muss der Kompost wieder gegen Witterungseinflüsse geschützt werden.

Ernte: Nach acht bis zwölf Monaten ist der Kompost reif. Er wird abgesiebt und kann im Garten eingesetzt werden. Das nicht verrottete Material kommt auf den neuen Komposthaufen. Wer sich nicht sicher ist, ob der Kompost reif ist, kann den Kressetest machen: Kressesamen auf den Kompost streuen und feucht halten. Wenn die Kresse nach ein paar Tagen keimt, ist der Kompost fertig.

 

Küchenkomposter selbstgemacht

Mit einem kleinem Bokashi-Eimer lassen sich Bioabfälle geruchfrei direkt in der Küche fermentieren. Anders als beim Kompost oder bei der Wurmkiste werden die Abfälle mithilfe von Effektiven Mikroorganismen (EM) vergoren. Die Bakterien zersetzen den Biomüll innerhalb von zwei Wochen – somit geht diese Form der Kompostierung deutlich schneller. Der wertvolle Dünger wird in flüssiger Form abgezapft und kann den eigenen Topf- der Gartenpflanzen zugeführt werden. Fertige Bokashi-Eimer-Sets gibt es zu kaufen, aber lassen sich auch kostengünstig selber herstellen. 

Das wird benötigt:

  • 2 identische leere Eimer 10 kg mit einem Deckel, die sich ineinander stecken lassen
  • Auslaufhahn mit Dichtung
  • Effektive Mikroorganismen (gibt es im Gartenfachgeschäft oder im Baumarkt zu kaufen)
  • Bohrmaschine
  • Isolierband
  • Messer
  • Stift

So geht es:

  1. In den Boden des inneren Eimers 20-30 Löcher bohren, Durchmesser 2-3mm.
  2. Die Stelle für den Hahn möglichst weit unten am äußeren Eimer markieren. Dann mit dem Messer vorsichtig ein Loch an dieser Stelle einschneiden.
  3. Den Hahn an dieser Stelle anbringen. Mit Isolierband abdichten, wenn keine Dichtung am Hahn vorhanden ist.
  4. Isolierband verwenden, um den oberen Teil des inneren Eimers zu umwickeln. So gibt es nachher keine Lücke zwischen beiden Eimern.
  5. Anschließend die beiden Eimer luftdicht aufeinander stapeln.
  6. Dann den Bioabfall mit den Effektiven Mikroorganismen kompostieren. Fertig!

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