Newsticker zum Winterdienst
Hier finden Sie alle aktuellen Entwicklungen zum Winterdiensteinsatz in Hannover.
FAQ: Winter-Ausnahmezustand und Entsorgungsausfälle
Das ist aktuell logistisch nicht möglich. Da unsere Teams zeitgleich im massiven Winterdienst-Einsatz sind (300 Kräfte im Schichtbetrieb), fehlen die personellen Kapazitäten für zusätzliche Sammeltouren. Wir konzentrieren uns darauf, die Touren, die laut Abfallkalender anstehen, bestmöglich zu fahren.
Nein, Ihnen entsteht kein Nachteil. Wir wenden beim nächsten regulären Termin eine Kulanzregelung an: Wir nehmen allen Abfall mit, der sich durch den Ausfall angesammelt hat – auch wenn die Tonne überquillt oder zusätzlicher Müll in reißfeste bzw. dickwandige Säcke danebensteht. Es entstehen Ihnen keine Extrakosten für diese Mehrmengen.
Aufgrund der aktuellen tiefen Temperaturen ist die Geruchsbelästigung oder Ungezieferbildung zum Glück stark verzögert. Bitte lagern Sie die Abfälle möglichst kühl und fest verschlossen auf Ihrem Grundstück. Sollte es gar nicht anders gehen, können Sie Wertstoffe und Papier auch kostenfrei an unseren Wertstoffhöfen abgeben (sobald diese wieder geöffnet sind).
Unsere Beschäftigten entscheiden vor Ort über die Befahrbarkeit. Wenn eine Straße durch starke Schneeverwehungen oder querstehende Fahrzeuge blockiert ist, hat die Sicherheit Vorrang. Das Risiko, dass ein 26-Tonner-Müllwagen feststeckt oder einen Unfall verursacht, ist derzeit hoch.
Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um etwas Geduld, da die Entsorgung unter diesen Bedingungen deutlich zeitintensiver ist (z. B. durch das mühsame Ziehen der Tonnen durch den Schnee).
Empfehlungen für die Bürgerinnen und Bürger:
- Tonnenleerung: Falls Ihre Tonne zum regulären Termin nicht geleert wurde, bringen Sie diese bitte wieder auf Ihr Grundstück. Bei Ihrer nächsten regulären Abfuhr wird die Tonne geleert und bereitgestellte Mehrmengen mitgenommen.
- Zugänge freihalten: Bitte räumen Sie Schnee und Eis auch auf den Zuwegungen zu den Standplätzen der Mülltonnen. Nur wenn die Behälter ohne Gefahr für die Mitarbeitenden zum Fahrzeug gerollt werden können, ist eine Entleerung möglich.
- Lücken im Schneewall: Achten Sie beim Schneeräumen darauf, keine geschlossenen Wälle vor den Mülltonnen zu errichten. Eine kleine Lücke im Schneehaufen erleichtert den Teams die Arbeit erheblich.
- Deckel geschlossen halten: Damit der Abfall nicht in den Tonnen festfriert, halten Sie die Deckel bitte geschlossen. Festgefrorener Abfall kann beim Kippvorgang oft nicht vollständig gelöst werden.
Wir bitten insofern um Unterstützung und danken für das Verständnis.
Eine Übersicht aller vorhandenen Streugutkisten befindet sich hier. Von Montag bis Freitag befüllen wir die Streugutkisten täglich. Sollte trotzdem einmal eine leer sein, informieren Sie uns gern. Damit Streugut für alle da ist, füllen Sie bitte nur einen Eimer ab.
Weitere Pressefotos finden Sie im Download-Bereich weiter unten auf dieser Seite
Tagesbilanz von Dienstag, den 03.02.2026
15:20 +++ Bilanz: aha bereitet sich mit Präventiv-Strategie auf möglichen Neuschnee vor +++
Angesichts der Wetterprognosen für die Wochenmitte hat die Stadtreinigung von aha ihre Einsatzstrategie angepasst. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit auf den Hauptverkehrsadern und in den Nebenstraßen durch gezielte Vorbehandlung der Fahrbahnen aufrechtzuerhalten.
- Aktueller Status (Montag): Nachdem die Priorität W1 (Hauptverkehrsstraßen und Rettungswege) gesichert wurde, sind die ersten Betriebsstätten heute bereits planmäßig in den W2-Durchgang gestartet. Hierbei liegt der Fokus auf der Sicherung der Nebenstraßen im gesamten Stadtgebiet.
- Präventionsmaßnahmen (Dienstag): Für morgen ist ein flächendeckender Einsatz im W1-Netz angesetzt. Durch die vorbeugende Ausbringung von Sole wird die Fahrbahnoberfläche der Hauptstraßen präpariert. Dies verhindert, dass der für Mittwoch angekündigte Neuschnee festfriert oder eine Eisschicht bildet.
- Strategie für Mittwoch: Mit Einsetzen der Schneefälle wird aha unmittelbar reagieren. Die Priorisierung erfolgt zunächst erneut auf den W1-Strecken (Rettungswege und Brücken) und Hauptverkehrsadern, bevor der Fokus im weiteren Verlauf wieder auf das W2-Netz der Nebenstraßen ausgeweitet wird.
Hintergrund zur Technik: Bei den Durchgängen setzt aha verstärkt auf die effiziente Sole-Technologie. Diese sorgt für eine schnelle Tauwirkung und verhindert das Verwehen des Streuguts, was insbesondere bei den prognostizierten Wetterlagen die Verkehrssicherung optimiert.
Sicherheitshinweis: Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anzupassen und ausreichend Abstand zu den Räum- und Streufahrzeugen zu halten, um einen reibungslosen Einsatzverlauf zu ermöglichen.
14:55 +++ Bilanz: Aktueller Status der Abfall- und Wertstoffsammlung +++
- Lagebericht zur Abfuhr: Die Teams der Abfall- und Wertstoffabfuhr von aha befinden sich weiterhin im Stadtgebiet und im Umland im Einsatz. Trotz der anhaltend schwierigen Witterungsverhältnisse und teilweise schwer befahrbarer Seitenstraßen wird mit Hochdruck daran gearbeitet, das geplante Tagespensum zu erfüllen.
- Sicherheit im Fokus: Bisher verzeichnet die Abfalllogistik keine weiteren Unfälle. Die Sicherheit von Mensch und Einsatztechnik hat bei der Navigation durch enge, vereiste Straßenzüge weiterhin oberste Priorität.
- Prognose zum Einsatzende: Die Abfall- und Wertstoffabfuhr geht derzeit davon aus, dass die letzten Touren gegen 16:00 Uhr in die Betriebsstätten zurückkehren werden.
12:30 +++ Update zur Abfallsammlung: Voller Einsatz trotz schwieriger Straßenverhältnisse +++
- Einsatzstatus: Alle Touren der Abfall- und Wertstoffabfuhr sind heute planmäßig gestartet. Ziel ist es, so viele Haushalte wie möglich zu erreichen.
- Regionale Schwerpunkte: Besonders im Bereich Springe ist die Lage aufgrund extremer Glätte weiterhin angespannt. Auch in anderen Stadtteilen sind Nebenstraßen teils nur eingeschränkt befahrbar.
- Sicherheit geht vor: Die Glätte stellt eine große Gefahr dar. Leider hat die Müllabfuhr bereits drei witterungsbedingte Stürze von Mitarbeitenden zu verzeichnen. Glücklicherweise gab es keine schweren Verletzungen.
- Hintergrund: Um die Sicherheit der Teams der Abfall- und Wertstoffabfuhr zu gewährleisten und die gesetzlichen Vorgaben zum Arbeitsschutz einzuhalten, kann es in besonders betroffenen Straßen zu Verzögerungen kommen. Wir bitten um Verständnis, dass der Schutz von Menschen und Einsatztechnik sowie die allgemeine Verkehrssicherung in diesen Stunden oberste Priorität haben.
12:00 +++ Aktuelle Lage im Winterdienst +++
- Einsatzstatus: Volleinsatz seit den frühen Morgenstunden Bereits ab 3:00 Uhr morgens waren 180 Einsatzkräfte der Stadtreinigung von aha in der Rufbereitschaft auf Hannovers Straßen unterwegs. Seit 5:00 Uhr befindet sich die Stadtreinigung im Volleinsatz mit insgesamt 280 Beschäftigten und über 200 Fahrzeugen.
- Räumpriorität: Fokus auf Hauptverkehrsadern (W1) Die Stadtreinigung hat bereits den zweiten Durchgang abgeschlossen. Der Fokus liegt dabei strikt auf der Dringlichkeitsstufe W1:
- 450 km Hauptverkehrsstraßen und Rettungswege
- Wichtige Fahrradrouten (250 km Netz)
- Gefahrenstellen wie Brücken und Kreuzungen. Alle diese Bereiche wurden bereits flächendeckend geräumt und gestreut.
- Wetterausblick: Kurze Atempause vor dem nächsten Tief Für den heutigen Tag ist lediglich mit geringem Schneefall zu rechnen. Die Stadtreinigung nutzt diese Phase, um die Verkehrssicherung wieder herzustellen. Achtung: Ab Mittwoch deutet die Wettervorhersage erneut auf eine angespannte Lage mit erhöhtem Frost- und Schneerisiko hin. Die Einsatzleitung der Stadtreinigung beobachtet die Daten der dreizehn Glättemeldeanlagen kontinuierlich.
- Hinweis zum Arbeitsschutz Um die Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer sowie aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, achtet aha strikt auf die Einhaltung der gesetzlichen Ruhezeiten. Nur konzentrierte Teams können die schweren Räumfahrzeuge sicher durch den Stadtverkehr steuern.
08:33 +++ Aufgetürmter Schnee behindert den Winterdienst +++
Die Räumung der Radwege wird teilweise erheblich durch angehäufte Schneemassen erschwert. Das Foto zeigt beispielhaft die Situation auf einem Radweg in Mühlenberg.

Die Beschäftigten arbeiten rund um die Uhr im Schichtbetrieb. Über das Wochenende wurden die Einsatzkräfte auf 300 aufgestockt. Die Werkstatt arbeitet im Notbetrieb, um die 200 Fahrzeuge flott zu halten.

Beschäftigte von aha und der LHH Seite an Seite im Winterdienst
11:42 +++ Touren der Aball- und Wertstoffsammlung +++
Viele Kolleginnen und Kollegen konnten ihre Touren wieder starten. Die Wetterverhältnisse erschweren die Arbeit im Umland etwas mehr als im Stadtgebiet. Teilweise kämpfen die Kolleginnen und Kollegen im Umland mit 1-2 m hohen Schneeverwehungen und blockierten Straßen durch querstehende LKW.
11:04 +++ Die Zuständigkeiten für den Winterdienst in der Region Hannover sind klar zwischen der Landeshauptstadt und den Umlandkommunen aufgeteilt +++
- Landeshauptstadt Hannover: Hier ist der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) für den Winterdienst (und somit die Stadtreinigung von aha) auf den Fahrbahnen und einem großen Teil der Radwege zuständig.
- Umlandkommunen (die 20 Städte und Gemeinden um Hannover): In den Städten und Gemeinden des Umlands (wie z. B. Garbsen, Langenhagen, Neustadt oder Springe) liegt die Reinigungspflicht und damit der Winterdienst für die innerörtlichen Straßen in der Regel bei den jeweiligen Kommunen selbst (meist durch die städtischen Bauhöfe) oder ist per Satzung teilweise auf die Anlieger übertragen.
- Bundes-, Landes- und Kreisstraßen: Für überörtliche Straßen außerhalb der geschlossenen Ortschaften sind die jeweiligen Straßenmeistereien der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bzw. der Region Hannover zuständig.
10:54 +++ Touren der Abfall- und Wertstoffsammlung (Stand 9:00 Uhr) +++
Burgdorf und den umliegenden Gemeinden kommt es aktuell zu größeren Einschränkungen der geplanten Touren. In Garbsen können momentan einige Touren nicht durchgeführt werden.

10:38 +++ Hannover hebt Tausalzverbot wegen extremer Wetterlage vorübergehend auf +++
Nach starken Schneefällen und der Vorhersage zweistelliger Minusgrade hebt die Landeshauptstadt Hannover das Tausalzverbot per Allgemeinverfügung auf. Die Regelung gilt ab Freitag, den 9. Januar (0 Uhr), bis zum 23. Januar.
Da mechanische Mittel bei der erwarteten extremen Glätte nicht mehr ausreichen, hat die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer Vorrang vor dem Umweltschutz. Oberbürgermeister Belit Onay und die aha-Geschäftsführung betonen jedoch, dass Tausalz nur im Notfall und so sparsam wie möglich eingesetzt werden darf. Wo Splitt oder Sand ausreichen, sind diese weiterhin zu bevorzugen.
Winterdienst im Überblick
In den Wintermonaten beobachtet aha regelmäßig die verschiedenen Wetterdienste. Zusätzlich nutzt die Einsatzleitung von aha auch die Informationen von 13 Glättemeldeanlagen im Stadtgebiet. Die Anlagen werden nach umfassenden thermographischen Vermessungen des Straßennetzes an den kältesten und einsatzkritischsten Punkten im Einsatzgebiet aufgestellt. Sensoren melden die Werte per Handynetz. Somit kann der Winterdienst sich ein genaues Bild machen, wann die Streufahrzeuge wieder auf Tour geschickt werden müssen.
Wenn Schnee- oder Eisglätte vorhergesagt wird, kontrollieren aha-Mitarbeiter bereits nachts Straßen und Fußgängerüberwege im Stadtgebiet Hannover. Wenn der Winterdienst ausrücken muss, verständigen sie die Kolleginnen und Kollegen der Rufbereitschaft. Innerhalb von 45 Minuten beginnen die Einsatzmannschaften dann mit dem Räumen und Streuen.
Nicht jeder Quadratmeter öffentlicher Fläche muss von der Stadtreinigung auch geräumt und gestreut werden. Es gibt in Hannover, wie in allen großen Städten, einen Räum- und Streuplan, den aha nach Dringlichkeitsstufen abarbeitet.
Winterdienst: Umfangreiche Abdeckung
Der aha-Winterdienst ist für die erste Dringlichkeitsstufe (W1) auf ein umfangreiches Einsatzgebiet vorbereitet. Oberste Priorität (Stufe 1) haben beim kommunalen Winterdienst verkehrsbedeutende und gefährliche Stellen:
Die Teams sind zuständig für:
- Hauptverkehrsstraßen und wichtige Kreuzungen
- Straßen mit öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV)
- Zufahrten zu Krankenhäusern und Feuerwachen
- Fußgängerüberwege
- ausgewiesene Schwerbehindertenparkplätze
- zentrale Radwege und Fußgängerzonen
Insofern betrifft es:
- 420 km Hauptverkehrsstraßen und priorisierte Fahrbahnen
- 52 km öffentliche Gehwege
- 250 km Radwege und rund 7 km Fahrradstraßen
- 3.800 Fußgängerüberwege
- 645 Behindertenparkplätze
Erst danach greift die Dringlichkeitsstufe (W2). Nach Sicherung der o. g. Flächen erfolgt der kommunale Räum- und Streudienst nachrangig auf den weiteren Wohn- und Nebenstraßen (Stufe 2).
Presseinformationen zum Winterdienst
- Bilanz des ersten Volleinsatzes im Januar.
- Nachschub gesichert: Streumittellager in der aha-Zentrale werden aufgefüllt.
- Modernste Technik im Fokus: Vorstellung der Solemischlage und des Winterdienst-Fuhrparks.
Nach den intensiven Wintertagen Anfang Januar zieht der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) eine positive erste Bilanz. Vom 3. bis zum 12. Januar befand sich die Stadtreinigung im Volleinsatz, um die Landeshauptstadt mobil zu halten. Während sich die Wetterlage aktuell entspannt, laufen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen für kommende Frostperioden: Die Streumittellager werden aufgefüllt und die hochmoderne Technik hinter dem Winterdienst wird der Öffentlichkeit präsentiert.
Nachschub für die Sicherheit: 6.000 Tonnen Streusalz
Die Logistik hinter dem Winterdienst ist eine gewaltige Aufgabe. Um für künftige Ereignisse gewappnet zu sein, werden die Lagerkapazitäten in der aha-Zentrale am Standort Karl-Wiechert-Allee derzeit wieder aufgefüllt. Die Stadtreinigung von aha hat rund 3.000 Tonnen Salz nachbestellt. Diese werden nach und nach zugliefert. Die Salzlieferungen treffen bei aha täglich mit rund 200 Tonnen ein und füllen das Lager für den Salzbestand für den Winterdienst wieder zuverlässig auf. Insgesamt verfügt aha über eine Lagerkapazität von rund 6.000 Tonnen Salz und 3.000 Tonnen Splitt.
Präzision durch Sole: Eine der größten Anlagen der Region
Ein Herzstück der Glättebekämpfung ist die hocheffiziente Solemischanlage. Hier wird eine Salz-Wasser-Lösung (Sole) hergestellt, die im sogenannten Feuchtsalz-Verfahren (FS 100) eingesetzt wird.
- Wirkungsweise: Das Salz wird unmittelbar vor dem Ausbringen mit der Sole befeuchtet. Dies verhindert, dass das Streugut durch Wind oder vorbeifahrende Fahrzeuge verweht wird.
- Effizienz: Die Sole haftet sofort auf der Fahrbahn und beginnt das Eis zu tauen, was den Salzverbrauch insgesamt reduziert und die Umwelt schont.
- Kapazität: Die Anlage gehört zu den leistungsstärksten in der Region und stellt sicher, dass auch bei langanhaltenden Frostperioden stets ausreichend Streumittel in optimaler Qualität zur Verfügung steht.
Der Fuhrpark: 200 Fahrzeuge im Einsatz
Um das Stadtgebiet von Hannover sicher zu halten, operiert aha im Volleinsatz mit rund 200 Fahrzeugen.
- Großfahrzeuge: Schwere Räum- und Streufahrzeuge sichern die Hauptverkehrsstraßen 420 km und Rettungswege der Priorität W1 und W2.
- Schmalspurfahrzeuge: Speziell ausgerüstete Fahrzeuge reinigen das Radwegenetz, Überwege und Nebenstraßen rund 2000 km.
- Instandhaltung: Die aha-Werkstatt arbeitet, bei solch herausfordernden Witterungslagen, im Schicht- und Notdienst, um die technische Einsatzfähigkeit dieser komplexen Flotte rund um die Uhr zu garantieren.
„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat für uns oberste Priorität. Deshalb füllen wir unsere Lagerkapazitäten von 6.000 Tonnen Streusalz bereits jetzt wieder konsequent auf, um für kommende Frostphasen bestmöglich gerüstet zu sein“, betont Julia Fürst, aha-Geschäftsführung. „Unsere Bilanz der letzten Tage zeigt: Die logistischen Rädchen greifen ineinander – von der Werkstatt über die Materialbeschaffung bis hin zum Räumdienst auf der Straße.“
Ein starkes Team für Hannover
In der Spitze waren in den vergangenen Tagen über 360 Beschäftigte im Einsatz, unterstützt durch Personal der Landeshauptstadt Hannover (LHH) sowie abteilungsübergreifende Hilfe aus der Abfallsammlung und von den Wertstoffhöfen.
„Der erste große Härtetest des Jahres hat gezeigt, dass unsere Strategie der Priorisierung und der Einsatz modernster Sole-Technik greifen“, so die Bilanz von Mandy Hesse, Einsatzleitung des Winterdienstes und stellv. Leitung der Stadtreinigung. „Wir nutzen die jetzige Beruhigung der Wetterlage, um unsere Reserven aufzustocken und die Technik für den nächsten Einsatz bereitzuhalten.“
- Glatteis führt zur Unterbrechung der Touren.
- Keine Nachholung ausgefallener Abfuhren – Fokus auf regulären Betrieb.
- Großzügige Kulanz bei Mehrmengen zum nächsten Entsorgungstermin.
Während die Abfall- und Wertstoffsammlung der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) in der Landeshauptstadt Hannover heute regulär starten konnte, sorgt einsetzender Eisregen insbesondere im Umland für Beeinträchtigungen. In der Stadt Hannover ermöglicht der verstärkte Einsatz der Stadtreinigung, die Straßen erfolgreich von Schnee und Eis zu befreien, derzeit ein gutes Durchkommen. In den Kommunen des Umlands stellt sich die Situation etwas schwieriger dar.
Sicherheit geht vor: Pausierung der Müllabfuhr
Aufgrund von akutem Glatteis wurde die Sammlung in einigen Touren vorerst unterbrochen. Der Regen gefriert sofort auf Fahrbahnen und Fahrzeugen, was ein sicheres Arbeiten erschwert. Aus Sicherheitsgründen pausieren alle Touren, bis sich die Wetterlage entspannt. Unsere Beschäftigten entscheiden vor Ort über die Befahrbarkeit der Straßen.
Geduld bei der Entsorgung – Keine Nachholung
Die Entsorgung ist unter diesen Bedingungen deutlich zeitintensiver, etwa durch das mühsame Ziehen der Tonnen durch Schneereste. Aufgrund der extremen personellen und logistischen Belastung durch den parallelen Winterdienst-Volleinsatz können ausgefallene Touren nicht nachgeholt werden. Die Ressourcen sind voll ausgeschöpft, um die regulären Touren dort zu sichern, wo es die Verhältnisse zulassen. aha geht jedoch davon aus, dass bei den vorausgesagten Plusgraden in den kommenden zwei Wochen alle Rückstände im Rahmen des Regelbetriebs abgefahren werden können.
Regelung für Mehrmengen und Zwischenlagerung
aha bittet die Bürgerinnen und Bürger, Abfälle bis zum nächsten planmäßigen Abholtag auf dem eigenen Grundstück zwischenzulagern. Den Gebührenzahlern entsteht kein Nachteil:
- Übervolle Behälter werden bei der nächsten Entsorgung geleert.
- Zusätzliche Mehrmengen (Beistellungen in reißfesten und dickwandigen Säcken neben den Tonnen) werden in angemessenem Rahmen kostenlos mitgenommen.
Öffnung der Wertstoffhöfe
Die Wertstoffhöfe auf den Deponien Lahe, Burgdorf und Kolenfeld sind wie gewohnt bereits heute, Montag, den 12. Januar, für Anlieferungen geöffnet. Voraussichtlich ab Dienstag, den 13. Januar, haben Bürgerinnen und Bürger zudem wieder die Möglichkeit, Wertstoffe, Leichtverpackungen und Papier an den übrigen Wertstoffhöfen im Stadtgebiet und der Region abzugeben.
aha bedankt sich ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die Kooperation und das Verständnis in dieser für alle Beteiligten herausfordernden Wetterlage.
- Ausgefallene Touren werden nicht nachgeholt – Entsorgung erfolgt zum nächsten regulären Termin.
- Kostenlose Mitnahme von Mehrmengen bei der nächsten Abfuhr.
Der anhaltende, harte Wintereinbruch mit massiven Schneeverwehungen und extremer Glätte beeinträchtigt die Abfall- und Wertstoffsammlung in der gesamten Region Hannover weiterhin erheblich. Um die Entsorgungssicherheit unter diesen Ausnahmebedingungen bestmöglich zu steuern, gibt der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) folgende Anpassungen bekannt:
Keine Nachholung ausgefallener Touren
Aufgrund der personellen und logistischen Belastung – insbesondere durch den parallelen Winterdiensteinsatz – können ausgefallene Abfalltouren nicht nachgeholt werden. Die Ressourcen sind derzeit voll ausgeschöpft, um die regulären Touren dort, wo es die Straßenverhältnisse zulassen, aufrechtzuerhalten. aha bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Abfälle auf dem eigenen Grundstück bis zum nächsten planmäßigen Abholtag zwischenzulagern.
Regelung für Mehrmengen
Den Gebührenzahlern entsteht durch den Ausfall kein Nachteil: Bei der nächsten planmäßigen Regelentsorgung wird aha einen großzügigen Maßstab anlegen.
- Übervolle Behälter werden geleert.
- Zusätzliche Mehrmengen (Beistellungen in reißfesten und dickwandigen Säcken neben den Tonnen) werden in angemessenem Rahmen kostenlos mitgenommen.
Alternative Wertstoffhöfe: Voraussichtlich haben Bürgerinnen und Bürger wieder die Möglichkeit ab Dienstag, den 13. Januar, Wertstoffe, Leichtverpackungen und Papier direkt an den Wertstoffhöfen abzugeben. Die Wertstoffhöfe der Deponien Lahe, Burgdorf und Kolenfeld öffnen wie gewohnt wieder am Montag, den 12. Januar, für Anlieferungen. Bitte beachten Sie hierzu die aktuellen Informationen zur Wiedereröffnung der Höfe nach den witterungsbedingten Schließungen.
aha bedankt sich ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die Kooperation und das Verständnis in dieser für alle Beteiligten herausfordernden Wetterlage.
Aktuelle Updates und detaillierte Informationen finden Sie laufend unter: www.aha-region.de.
• Alle Wertstoffhöfe in der Stadt und der Region Hannover bleiben witterungsbedingt am 9. und 10. Januar geschlossen.
• Die Wertstoffhöfe der Deponien Lahe, Burgdorf und Kolenfeld öffnen wie gewohnt wieder am Montag (12. Januar) für Anlieferungen.
• Voraussichtlich öffnen alle weiteren Standorte ab Dienstag (13. Januar) wieder zu den regulären Öffnungszeiten.
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) schließt aufgrund der aktuellen extremen Wetterlage mit massivem Schneefall und Glätte vorübergehend alle Wertstoffhöfe in der Stadt und der Region Hannover. Die Standorte bleiben am Freitag (09.01.2026) und am Samstag (10.01.2026) für den Publikumsverkehr geschlossen.
Diese Entscheidung wurde zum Schutz der Kunden sowie der Mitarbeitenden aus Gründen der Verkehrs- und Arbeitssicherheit getroffen. Bei der aktuellen Witterung kann die gefahrlose Begeh- und Befahrbarkeit der Stationsflächen nicht flächendeckend garantiert werden. Von der Schließung sind alle Standorte betroffen, unabhängig von ihren regulären Samstags-Öffnungszeiten.
Besonderheit Deponien: Anlieferungen für Privatpersonen und Gewerbe auf den Wertstoffhöfen der Deponien Lahe, Burgdorf und Kolenfeld sind am Freitag und Samstag ebenfalls nicht möglich. Die Wertstoffhöfe der drei Standorte öffnen wieder wie gewohnt am Montag, den 12. Januar, für Anlieferungen.
Wiedereröffnung der übrigen Höfe: Nach derzeitiger Planung werden alle weiteren Wertstoffhöfe ab Dienstag, den 13. Januar, wieder wie gewohnt öffnen, sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen. aha beobachtet die Lage kontinuierlich und wird über mögliche Änderungen der Öffnungstermine fortlaufend informieren.
Aktuelle Informationen finden sich jederzeit unter www.aha-region.de
• 180 Beschäftigte mit 100 Fahrzeugen im Einsatz
• 6.000 Tonnen Steinsalz, 3.000 Tonnen Splitt und 400 Kubikmeter Solelösung auf Lager
Heute hat der Winter Hannover fest im Griff. Die Stadtreinigung der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) ist mit ihrem differenzierten, salzarmen Winterdienst bestens vorbereitet. Bereits gestern und heute früh ab 3 Uhr waren sämtliche Kräfte der Winterdienst-Rufbereitschaft im Einsatz. Rund 180 Mitarbeitende mit 40 großen und 60 kleineren Räum- und Streufahrzeugen sorgten stundenlang dafür, dass 420 Kilometer Straßen, 250 Kilometer Radwege sowie zahlreiche Fußgängerüberwege sicher passierbar blieben. Die Stadtreinigung fährt heute bereits die zweite Tour und es schneit immer wieder. Da sich unter der Schneedecke gefrorene Bereiche befinden können, die sich immer wieder durch Schneefall aufbauen, bitten wir alle Verkehrsteilnehmende um entsprechende Vorsicht.
Je nach Wetterlage räumt und streut die Stadtreinigung Hannover werktags zwischen 7 und 22 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 22 Uhr nach dem kommunalen Räum- und Streuplan. Tagsüber verstärken bis zu 100 weitere Mitarbeitende die nächtliche Rufbereitschaft – so sind insgesamt bis zu 280 Beschäftigte mit über 200 Fahrzeugen im Einsatz.
Während die niedersächsischen Landesstraßenmeistereien für Landes- und Bundesstraßen zuständig sind, kümmert sich im Stadtgebiet Hannover die Stadtreinigung von aha um die Räumung. Im Einsatzgebiet werden unter anderem 400 Kilometer Fahrbahn, 50 Kilometer öffentliche Gehwege, 250 Kilometer Radwege, 3.800 Fußgängerüberwege, 690 Behindertenparkplätze sowie 2.000 Kilometer Nebenstraßen geräumt und gestreut.
Damit jederzeit einsatzbereit, stehen die Räum- und Streufahrzeuge in frostfreien Hallen. Aha verfügt über Vorräte von rund 4.500 Tonnen Steinsalz, 2.500 Tonnen Splitt und 400 Kubikmeter Solelösung. Die Einsatzleitung beobachtet fortlaufend Wetterdienste und nutzt zusätzlich Daten von neun Glättemeldeanlagen an besonders kritischen Stellen im Stadtgebiet. Diese Sensoren übermitteln Werte per Mobilfunk und helfen, den optimalen Einsatzzeitpunkt zu bestimmen.
Bei angekündigter Glätte kontrollieren Mitarbeitende schon nachts Straßen und Fußgängerüberwege. Muss der Winterdienst ausrücken, werden alle Kräfte der Rufbereitschaft informiert – innerhalb von 30 Minuten beginnt die Einsatzleitung, 15 Minuten später die Räum- und Streufahrten.
Auf Fahrbahnen und Radwegen setzt aha standardmäßig eine reine Solestreuung (Salz-Wasser-Gemisch mit 22 % Salzanteil) bis zu einer Fahrbahntemperatur von minus 6 °C ein. Sollte es nötig sein, wird zusätzlich Salz gestreut, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Nicht alle Flächen im Stadtgebiet werden geräumt – der Räum- und Streuplan sieht abgestufte Prioritäten vor. Die Winterdienst-Saison beginnt wetterabhängig Ende Oktober und endet meist Ende März. Bereits im Spätsommer trainieren die Beschäftigten den Umgang mit Räum- und Streufahrzeugen, um bestens vorbereitet in die kalte Jahreszeit zu starten.
Hinweis für Anwohner:
Grundstückseigentümer sind verpflichtet, angrenzende Gehwege selbst von Schnee und Eis zu befreien – dabei dürfen nur abstumpfende Mittel wie Sand oder Splitt verwendet werden. Auftauende Stoffe wie Salz sind nur auf Treppen und Rampen erlaubt; umweltschädliche Chemikalien sind verboten.
aha stellt im gesamten Stadtgebiet rund 1.000 Streusandkisten bereit, die regelmäßig befüllt werden. Leere Kisten können kostenlos unter 0800 999 11 99 gemeldet werden. Eine Übersicht aller Standorte findet sich auf www.aha-region.de.