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Aufgaben der Stadtreinigung

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – jede Jahreszeit hat ihre ganz eigenen Herausforderungen. Je nach Witterung nutzen die Straßenreinigerinnen und Straßenreiniger daher unterschiedliche Geräte und Maschinen, welche die schwere Arbeit erleichtern.

Trockenreinigung - eine ganzjährige Aufgabe

Die 330 Straßenreinigerinnen und Straßenreiniger kennen ihr Quartier wie ihre Westentasche. Hier räumen sie auf – mit moderner Technik wie Straßenreinigungsmaschinen und Laubpustern oder auch ganz einfach mit dem Besen. An enge Stellen geht es umweltfreundlich und leise mit dem Elektro-Pedelec. Das alles dient nicht nur der Sauberkeit, sondern auch der Sicherheit: Mit den Kehrmaschinen werden Scherben und andere gefährliche Gegenstände von der Straße geräumt. Die Pflege der Wertstoffinseln gehört ebenfalls zum Job der Reinigungsteams. Erfahrungsgemäß sammelt sich rund um die Container für Flaschen und Altkleider schnell weiterer Unrat an – darum schauen die Teams hier bis zu fünfmal pro Woche vorbei.

Nassreinigung - von Frühling bis Herbst

Allein mit einer Trockenreinigung ist es beim besonders hellen Pflaster in Hannovers City nicht getan. Einmal pro Woche rückt die Straßenreinigung mit Wasserkraft an, damit sich der Schmutz in der stark frequentierten Innenstadt gar nicht erst festsetzt. Jede Nassreinigungsmaschine hat 1.000 Liter normales Leitungswasser an Bord, das auf bis zu 90 Grad Celsius erhitzt werden kann. Mit zusätzlich 280 Bar Hochdruck befreien die aha-Beschäftigten über 41.000 Quadratmeter von hartnäckigem Schmutz. Und das umweltschonend, denn die Straßenreinigungsmaschinen arbeiten ohne chemische Zusätze.

Eine bewährte Methode für eine saubere City:
Die Nassreinigung wurde erstmals 2013 im Testbetrieb erprobt. Schnell zeigte sich, dass eine Kombination aus täglicher Trockenreinigung und wöchentlicher Nassreinigung ohne Chemie die optimale Lösung ist.
Für die Entfernung der dunklen, unschönen Flecken – festgetretene Kaugummis – nehmen die Straßenreinigerinnen und Straßenreiniger Spezialwerkzeug zur Hand: ein Hochdruckreiniger mit Spritzpistole, der mit 200 Bar und 75 Grad Celsius heißem Wasser die klebrige Masse vom Pflaster löst – in einem Radius von 20 Metern um die Kehrmaschine.

Im Herbst und Winter: Laubreinigung

Hannover gilt als eine besonders lebenswerte und grüne Stadt. Dazu trägt insbesondere die Eilenriede bei – im Volksmund auch „grüne Lunge“ genannt. Aber viel Grün bedeutet auch viel Laub, das jährlich aufgekehrt werden muss. Etwa 3.500 Tonnen Laub pro Saison entfernt aha von Straßen und Wegen. Dabei sind rund 220 Besen, 55 Kehrmaschinen und bis zu 80 Laubpuster im Einsatz. Die neuen akkubetriebenen Modelle sind deutlich leiser als herkömmliche Laubbläser und haben obendrein eine angenehmere Hörfrequenz. Außerdem unterstützen kleine und große Laubsauger die einzelnen Teams. Die großen Fahrzeuge funktionieren wie riesige Staubsauger: Ein großer Rüssel saugt die zusammengekehrten Laubhaufen auf.

Im Herbst und Winter wird Laub auf den Bürgersteigen und Straßen schnell zur Gefahr. Blätter und Regen verwandeln die Oberfläche in eine gefährliche Rutschbahn. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenreinigung machen die Wege frei und helfen der Stadt Hannover bei einer wichtigen Aufgabe – der Verkehrssicherungspflicht.

Gemeinsam im Einsatz für die Umwelt: Reines Laub wird auf der Deponie Hannover mit anderen Grünabfällen kompostiert. Seit diesem Jahr bietet aha außerdem einen speziellen Laubsack für zusätzlich anfallende Laubmengen an. Dieser wird zwischen dem 15. Oktober und dem 15. Dezember mit der üblichen Bioabfuhr abgeholt. Laubsack bestellen

Bei Schnee und Glätte: Winterdienst

Wenn Schneetreiben und Eisglätte herrschen, ist eine gute Logistik entscheidend: Touren für rund 100 Fahrzeuge müssen bestmöglich eingeteilt werden. Etwa 2.000 Kilometer Straßen, Fuß- und Radwege sind zu räumen und zu streuen, um Unfälle vorzubeugen. Dabei kommen Splitt, Sand und – wenn es nötig ist – eine umweltfreundliche, reine Solelösung zum Einsatz.

Immer auf Abruf: Rund 150 aha-Beschäftigte haben Winterdienst in Rufbereitschaft. Das Wetter bestimmt ihre Arbeitszeiten. Wenn der Pieper losgeht, eilen sie in die Betriebsstätten und bekommen eine Tour zugeteilt. Damit bei Eis und Schnee jeder Griff sitzt, ist einiges an Übung nötig. Bereits lange vor der Frostperiode – meist schon Anfang Oktober – beginnen Schulungen für den Ernstfall. Dabei frischen die Mitarbeiter noch einmal ihre Kenntnisse der unterschiedlichen Winterdienstfahrzeuge auf und proben verschiedene Szenarien. An mehreren Stationen heißt es: Schneepflug an- und abbauen, die richtige Mischung von Salz und Sole einstellen und sich die Handhabung der Streumaschinen noch einmal ins Gedächtnis rufen. Schließlich müssen beim ersten Wintereinbruch Mensch und Maschine optimal vorbereitet sein.

Unser Job bei Eis und Schnee

Sie sind bei Wind und Wetter auf Hannovers Straßen unterwegs: 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von aha sorgen jeden Winter dafür, dass die Menschen ohne gefährliche Rutschpartien durch die kalten Tage kommen. Mit bis zu 100 Streu- und Räumfahrzeugen. Mehr erfahren

Ihr Job bei Eis und Schnee

Im Winter gilt für Hauseigentümer eine Räum- und Streupflicht. Sie müssen grundstückseigene und angrenzende, öffentliche Gehwege von Schnee und Eis befreien. Alle Straßenflächen mit Fußgängerverkehr sollten auch bei Schnee- und Eisglätte begehbar sein. Mehr erfahren

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