Elektrogeräte

Umweltgerechte Entsorgung

Ob Großgeräte oder Kleingeräte – alle Elektrogeräte müssen getrennt erfasst und der Verwertung zugeführt werden. Das schreibt das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) vor.

Hier unser Handzettel mit allen Infos zur richtigen Sortierung auf den Wertstoffhöfen (PDF)

aha bietet Ihnen folgende Möglichkeiten der Entsorgung an:

  • Selbstanlieferung Wertstoffhof
  • Abholung von Großgeräten vom Grundstück
  • Abholung von Großgeräten aus der Wohnung

Service für Selbstanlieferer:
Alle Wertstoffhöfe nehmen Elektro- und Elektronikgeräte aus privaten Haushalten an. Pro Tag können Elektrokleingeräte, wie Fön, Radio und Toaster sowie zwei Großgeräte, wie Waschmaschinen, Kühlschränke und Fernseher kostenfrei abgegeben werden.
Gewerbliche Anlieferungen und größere Mengen aus Privathaushalten nehmen nur die Deponien in Burgdorf und Wunstorf an.

Standard: Abholung von Großgeräten von Ihrem Grundstück:

  • Kaufen Sie die aha-Plakette für 9 Euro und kleben Sie diese gut sichtbar auf das Gerät. Plaketten gibt es bei Bürgerämtern und in vielen Bürgerbüros.
  • Anmeldung: Vereinbaren Sie einen Abholtermin über unsere kostenfreie Service-Hotline, T (0800) 999 11 99. Es muss mit einem Vorlauf von bis zu drei Wochen gerechnet werden.
  • Stellen Sie das Elektrogerät am Entsorgungstag zur Abholung bereit
  • Bitte stellen Sie das Gerät in kürzester Entfernung zum Fahrbahnrand bzw. zum nächstmöglichen Halteplatz des Entsorgungsfahrzeugs ab. (Wichtig ist eine freie Zugänglichkeit: Bitte informieren Sie unsere Mitarbeiter gleich bei der telefonischen Anmeldung, falls das Gerät nicht am Straßenrand steht).
     

Komfort: Abholung von Großgeräten aus Ihrer Wohnung:

Vereinbaren Sie einen Abholtermin über unsere kostenfreie Service-Hotline, T (0800) 999 11 99. Es muss mit einem Vorlauf von bis zu drei Wochen gerechnet werden.
Die Abholgebühr von 20 Euro zahlen Sie entweder bei Abholung oder Sie kaufen eine aha-Plakette im Voraus. Plaketten gibt es bei Bürgerämtern und in vielen Bürgerbüros.
Bitte beachten Sie: Die Ver- und Entsorgungsleitungen müssen abgetrennt sein.


Zu schade zum Wegwerfen


Manchmal werden Geräte ausrangiert, die noch voll funktionsfähig sind. Geben Sie diese, zum Beispiel an soziale Kaufhäuser weiter oder annoncieren Sie in der Gebrauchtbörse Hannover. mehr

Die Umwelt doppelt entlasten

Erstens helfen Sie, Ressourcen zu sparen und zweitens tragen Sie dazu bei, den Schadstoffgehalt im Restmüll deutlich zu verringern. Elektroaltgeräte gehören bisher zu den größten Verursachern der Schadstoffbelastung des Hausmülls mit Blei, Cadmium und Quecksilber.

Ein Aufkleber mit einer durchgestrichenen Abfalltonne weist zukünftig darauf hin, dass dieses Gerät nicht über den Hausmüll sondern nur bei den kommunalen Sammelstellen oder freiwilligen Rücknahmesystemen abzugeben ist.

Wiederverwendung:

Die Innovationszyklen von Elektrogeräten werden immer kürzer. So werden häufig Geräte ausrangiert, obwohl sie viel zu schade für den Müll sind. Geben Sie diese zur Wiederverwendung weiter - an Freunde, soziale Einrichtungen oder tauschen und verschenken Sie Geräte in der aha-Gebrauchtbörse unter www.gebrauchtboerse-hannover.de. Damit erhöhen Sie die Nutzungsdauer dieser Geräte.

Verwertung von Altgeräten:

Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz schreibt vor, dass pro Einwohner und Jahr mindestens 4 kg Elektro-Altgeräte getrennt gesammelt werden sollen. Soweit die Geräte oder einzelne Bauteile nicht wieder verwendet werden, müssen je nach Gerät 50 bis 80 Prozent stofflich verwertet, das heißt recycelt werden.

Umweltschutz:

Elektrogeräte bestehen aus ca. 1000 verschiedenen Substanzen; darunter sind wertvolle Rohstoffe wie Kupfer oder Aluminium, gleichzeitig aber auch umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe wie Cadmium, Blei, Quecksilber und polybromhaltige Flammschutzmittel.

Mit dem Elektro-Gesetz wird der Einsatz dieser Stoffe in Neugeräten stark eingeschränkt. In einigen Bauteilen jedoch kann heute auf ihre Verwendung noch nicht verzichtet werden. Zudem haben Elektrogeräte eine relativ lange Lebensdauer, so dass die derzeit zurückkommenden Altgeräte häufig noch erhebliche Mengen der Schadstoffe enthalten.

Beispiele für den Nutzen der getrennten Erfassung:

Leuchtstoffröhren benötigen nur wenig Energie und sind sehr langlebig. Sie enthalten jedoch Quecksilber. Deshalb müssen die Altröhren getrennt von anderen Abfällen und unbeschädigt erfasst werden.

Auf diese Weise wird vermieden, dass Quecksilberdämpfe in die Umwelt entweichen. Nur durch eine ordnungsgemäße Entsorgung kann das Quecksilber kontrolliert entfernt und das Altröhrenglas verwertet werden.

90 Prozent der heute anfallenden Altkühlschränke enthalten Stoffe, die die Ozonschicht schädigen. Infolgedessen müssen Kühlgeräte in speziellen Anlagen behandelt werden.

Bei der Verwertung von Kühlschränken werden die problematischen Stoffe wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) abgesaugt und sicher entsorgt. Metalle und Kunststoffe werden recycelt. FCKW-freie Dämmstoffe können z. B. als Ölbindemittel wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.