Newsmeldung

Kurzfristig überfrierende Nässe – aha bittet um Unterstützung

15.02.2021

•    Gehwege heute bis 12 Uhr mit Sand oder Splitt streuen
•    Winterdienst der Stadtreinigung auch heute im Volleinsatz
•    Müllabfuhr fährt nur bis zum Einsetzen des Eisregens

 
Die Wetterdienste haben für heute ab 11.30 Uhr für rund zwei Stunden Regen angekündigt. Dieser Regen trifft auf gefrorenen Boden, was zu kurzfristig überfrierender Nässe führen kann. Die komplette Winterdienstmannschaft der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) ist verstärkt mit 260 Beschäftigten, 60 großen sowie 40 kleinen Streu- und Räumfahrzeugen im Stadtgebiet unterwegs. Auch heute sorgen sie auf 2.000 Kilometern Straßen und Radwegen weiterhin für freie Fahrt und machen Fußgängerüberwege rutschsicher. Auf den Gehwegen sind jedoch die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer auch der hinterliegenden Grundstücke für das Räumen und Streuen von angrenzenden Gehwegen verantwortlich.

aha fordert heute Vormittag alle Anwohnerinnen und Anwohner dringend auf, aufgrund des angekündigten Eisregens die Gehwege mit abstumpfenden Mitteln wie Sand oder Splitt zu streuen. Ausnahmen sind Treppen und Rampen, wo auftauende Stoffe wie Streusalz benutzt werden dürfen. aha bietet als kostenlosen Service Streusand aus rund 1100 Kisten an, die flächendeckend im Stadtgebiet aufgestellt sind. Damit der Nachschub nicht ausgeht, sind ununterbrochen drei Betonmischer im Einsatz, die die Kisten immer wieder neu füllen. Wo sich die nächste Kiste befindet, erfahren Sie unter www.aha-region.de

Auch die Müllabfuhr passt sich der heutigen Wettervorhersage an. Sicherheit geht vor. Aus diesem Grunde startete die Müllabfuhr heute früher.  Ziel ist es, vor dem Eisregen den Abfall in allen Touren eingesammelt zu haben. Sollte dies aufgrund des Eisregens nicht möglich sein, bittet aha die Kundinnen und Kunden von aha um Verständnis. Beim nächsten Abholtermin wird der Müll regulär abgefahren. Stehen gebliebener Abfall kann zur Abholung daneben gestellt werden.

Der Umwelt zuliebe besteht nach wie vor in der Stadt Hannover grundsätzlich ein Salzverbot. Dringt das Salz in den Boden ein, kann es zu erheblichen Schädigungen von Pflanzen kommen. In der Stadt sind überwiegend die schon stark belasteten Straßenbäume betroffen. Auch Tiere leiden unter dem Salz. Die aggressive Wirkung von Salz in großen Mengen greift dazu Gebäude, Straßen und Autos an. Sand und Splitt sollten deshalb nach wie vor die erste Wahl sein.