Historisches

Müll mit Tradition

„Ich kam nach Hannover um die Mittagszeit
Und ließ mir die Stiefel putzen.
Ich ging sogleich die Stadt zu besehn,
Ich reise gern mit Nutzen.

Mein Gott! Da sieht es sauber aus!
Der Kot liegt nicht auf den Gassen...“

Heinrich Heine, 1844

Was übrig bleibt, kommt auf den Dreckberg
Von den Lister Alpen ins Warmbüchener Moor
Die Müllabfuhr
Der Müllberg wächst

Was nicht verwertet wird, landet auf dem Dreckberg, wie in Hannover die Müllabladeplätze liebevoll genannt werden. Sie liegen mitten im Stadtgebiet, gut erreichbar für die Pferdefuhrwerke.

 

Das Gelände im Altwarmbüchener Moor ist ausgesprochen unwegsam und für die schweren Kraftfahrzeuge nicht befahrbar. Deshalb baut man eine Müll-Umschlagstation. Sie besteht aus einem großen Müllbunker, an den die Müllkraftwagen rückwärts heranfahren und entladen.

 

Ein Greifer lädt den Müll auf Loren einer Feldbahn.

 

 

Die Feldbahn transportiert den Müll ins Moor. Dort wird er abgekippt.

 

In späteren Jahren führt eine befestigte Straße auf das Kippfeld, so dass die Fahrzeuge direkt auf der Kippe abladen können.


Was übrig bleibt, kommt auf den Dreckberg

Fuhrunternehmer liefern den Müll an, der sofort nach Brauchbarem durchsucht wird. Die Dreckberge sind noch bis 1937 in Betrieb.

In Hannover werden im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts drei Abladeplätze für den Hauskehricht in Betrieb genommen. Der wohl bekannteste befindet sich im Stadtteil List, an der heutigen Constantinstraße, die damals noch die Bezeichnung Wulhaustrift trägt. Er ist bis 1937 in Betrieb.

Ein zweiter Abladeplatz liegt zwischen Kleefeld und Misburg An der Breiten Wiese. Von 1910 bis 1934 herrscht dort reger Anlieferbetrieb. Bis 1958 dient er noch als Behelfsdeponie. Der Dritte liegt An der Alten Leine, in der Steintormasch zwischen Linden und dem Georgengarten. Neben den großen Abladeplätzen gibt es etliche kleine.

Abfälle werden genutzt, um Senken und Sümpfe aufzufüllen oder um das Gelände für die Schaffung von Gartenland zu verbessern. Mit der Ausdehnung der Stadt rücken die Wohnviertel immer näher an die Abladeplätze heran. Beschwerden über üble Gerüche mehren sich. Solange aber Pferdefuhrwerke im Einsatz sind bleiben die Deponieplätze im unmittelbaren Einzugsbereich der Wohnquartiere.

Vom Dreckberg in der Constantinstraße hat man einen herrlichen Ausblick über die Stadt. Wenn die Fuhrunternehmer den Müll anliefern, wird dieser nach Brauchbarem durchsucht.

Auf den Dreckbergen geht es lebhaft zu. Die Abladeplätze werden für jeweils ein Jahr an die in der Hauskehrichtabfuhr beschäftigten Fuhrunternehmer verpachtet. Diese lassen den Müll nach Verwertbarem durchsuchen. Einige Pächter mästen direkt auf dem Abladeplatz ein paar Schweine.


Von den Lister Alpen ins Warmbüchener Moor

Moorexpress - Loren transportieren den Müll ins Moor und kippen ihn dort ab.

„Mit dem Fahrrad fuhr ich oft gern ins Moor, auf die Mergelkippe. Sie wurde beim Bau des Mittellandkanals dort aufgeschüttet. Ein herrlicher Ort nicht nur zum Sonnenbaden, sondern auch um die Ruhe und Stille der Natur zu genießen“, erinnert sich Siegfried Wildt, Mitarbeiter der Straßenreinigung von 1940 bis 1974.

„Eine ideale Lage für einen neuen zentralen Müllabladeplatz“, entscheiden die Stadtväter. Auf den alten Deponieplätzen im Stadtgebiet wird es eng. Die Bebauung wird dichter und wächst immer weiter an die Abladeplätze heran. Anwohner beschweren sich über üble Gerüche, die von den Abladeplätzen ausgehen. Dank der Motorkraftwagen kann der Müll auch über längere Entfernungen transportiert werden.

Der ausgewählte Standort für den neuen Abladeplatz am nördlichen Stadtrand liegt im Moor. Moor gilt als Unland. Es hat keinerlei wirtschaftlichen Nutzen. Von Natur- und Artenschutz spricht damals noch niemand. Der Mergelaushub bildet einen festen Untergrund. Die nächsten Siedlungen sind weit entfernt und doch ist das Gelände für die neuen Müllkraftwagen gut zu erreichen.

In dem locker aufgetürmten Müll entwickeln sich Gase, die sich leicht entzünden. Mindestens einmal pro Woche muss die Feuerwehr zum Löschen anrücken.


1950: Die Müllabfuhr

„‘Hannovers Sauberkeit in Deiner Hand‘, da wußte jeder, was er zu tun hatte. Jeder war verantwortlich für Sauberkeit in unserer Stadt.“

Herbert Schmalstieg,
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover

(Mit dem Slogan „Hannovers Sauberkeit in deiner Hand“  auf den Kehrmaschinen appelliert die Messestadt Hannover an die Verantwortung aller für ein sauberes Nachkriegs-Hannover.)


Der Müllberg wächst 

Mit dem „Wirtschaftswunder“ verändert sich das Konsumverhalten der Bevölkerung und damit die Menge und die Zusammensetzung des Mülls. Auch das Fuhramt „wächst“. Der Fuhrpark muss erweitert werden, neue Depots entstehen und der Bau einer neuen Zentrale auf der „grünen Wiese“ in Hannover Buchholz beginnt. Wissenschaftler und Fachleute warnen bereits Anfang der 60er Jahre vor den Folgen der bisherigen „Kippenwirtschaft“. Die Rechtslage ist zersplittert.

Es gibt weder eine gemeindeübergreifende Planung für neue Deponien noch einheitliche Sicherheitsstandards. Ebensowenig ist die Sanierung der Altdeponien geregelt. 1967 wird aus der  „Müllkippe“ im Altwarmbüchener Moor im Vorgriff auf das Bundes-Abfallbeseitigungsgesetz (AbfG) ein „geordneter Deponiebetrieb“.


Das Ende der Kippenwirtschaft

30 Meter schiebt sich die Deponie im Jahr ins Moor. Auf die 25 Meter hohe und 200 Meter breite Müllzunge führt eine befestigte Straße. Eine Planierraupe schiebt den Müll über den Kippenrand. Großbrände sind an der Tagesordnung und willkommen, weil sie die Abfallmenge reduzieren.

Eine Waberlohe von brennenden Gaswolken bedroht den Buschwald im Moor. Schwelbranddünste, Ratten und üble Gerüche führen zu Klagen aus den benachbarten Siedlungen. Der geordnete Deponiebetrieb verspricht Abhilfe.

Der Müll wird jetzt in zwei Meter dicken Schichten eingebaut und fest eingewalzt. Über Wächterbrunnen wird die Belastung des Grundwassers kontrolliert. Eine automatische Löschwasseranlage soll helfen, die Kippfeldbrände einzudämmen. Betriebsstraßen entstehen und das 600.000 m² große Gelände erhält einen knapp zwei Meter hohen Zaun.

Erstmals gibt es eine Eingangs- und Kippfeldkontrolle sowie geregelte Öffnungszeiten. 1967 fahren täglich 160 Müllwagen 25 Sperrabfallwagen, einige hundert LKW mit Industrie- und Gewerbeabfällen sowie Lieferwagen aller Art das Kippfeld an.

Alle Fahrzeuge müssen über die neue 30-Tonnen-Waage. Für die täglich 150 bis 200 PKWs mit Kleinmengen aus Privathaushalten entsteht ein befestigter Abladeplatz am Eingang der Deponie mit mehr als ein Dutzend 4,4 m³ Großraumbehältern. Die 26 Mitarbeiter der Deponie erhalten Mopeds, Sprechfunk und Megaphon. Ein Fernsprecher wird installiert.


Sammler behinderten die Arbeiten

Die geordnete Deponie ist das Ende einer Ära für diejenigen, die bis dahin aus der Müllkippe ihren Lebensunterhalt bestritten. Die magische Anziehungskraft bleibt trotz Zaun mit zusätzlichem Stacheldraht. Ein Problem stellen auch die sogenannten Auswerter mit einem Pacht- oder Erlaubnisschein dar. 

Durch sie gelangt eine unkontrollierte Zahl von Sammlern auf das Kippfeld. Fuhramtsleiter Baudirektor Ernst-Martin Cohnert erinnert sich: “Die Sammler schwirrten überall herum, behinderten uns, versuchten unsere Fahrer zur Bereitstellung ihrer Fahrzeuge zwecks bequemerer Entnahme gewisser Metalle zu veranlassen. Sie warfen einen Teil vom Aufgesammelten dort wieder weg, wo wir es von neuem wieder aufsammeln mussten..." 

"Am unerfreulichsten war es, daß trotz Verbots durch diese Leute in unbeobachtetem Augenblick immer wieder Kupferkabel und Autowracks abgebrannt und Gummireifen zum Anfachen des Feuers mit verbrannt wurden."

1967 bietet die Stadt erstmals eine kostenlose Abholung von Sperrmüll nach vorheriger Terminvereinbarung an.

Die geordnete Deponie bewährt sich

Der neu angeschaffte Müllwolf arbeitet nach dem Prinzip der Schaffuß- beziehungsweise Stampffußwalze: Wie Schaffüße im Deich die Gänge der Wühlmäuse zutreten, verdichten die Zapfen der rund 30 Tonnen schweren Walze den Müll.  

1975 arbeiten 25 Menschen auf der Deponie: Der Platzmeister und sein Stellvertreter, Kontrolleure, Kassierer, Einweiser, ein Bautrupp und Fahrer. Auf dem Gelände gibt es einen Betriebshof mit einer Platzmeisterwohnung, Büros, Sozialräumen, Werkstätten und einem Pumpenhaus für die Löschwasseranlage. Bevor die Anlieferfahrzeuge auf dem Kippfeld abladen, müssen sie über eine Waage fahren. Dort wird das Anliefergewicht auf Wiegekarten vermerkt.

Für die Mitarbeiter gibt es ab 1970 eine warme Mahlzeit. Der Betrieb stellt erstmals Arbeitskleidung und es wird ein Kühlschrank für Erfrischungsgetränke angeschafft.


Müll wird interessant

Als Oh-Tag oder Staune-Tag kündigt die Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 10. Mai 1971 den "Tag der offenen Tür" der Stadtverwaltung an. 291 Besucherinnen und Besucher registriert das Fuhramt auf dem Betriebsgelände Glocksee.

Auch die Deponie ist für die Bevölkerung geöffnet. Das Interesse am Müll wächst. Schulklassen besuchen den Müllberg. Es wird überlegt, ob Schulen Informationen zur Stadthygiene erhalten sollen. Im Juni 1969 nimmt das Fuhramt an der ersten bundesweiten Woche der Umwelt teil.

Fuhramtsleiter Ernst-Martin Cohnert betont 1971 auf einer Versammlung des Hausfrauenvereins Hannover, dass die „Erziehung der Mitbürger“ eine notwendige Umweltschutzmaßnahme zur Stadthygiene sei. Die erste Broschüre "Müllwegweiser" geht 1979 an alle Haushalte in Hannover.

Vom Fuhramt zum modernen Dienstleistungsbetrieb

Abfall ist nicht mehr gleich Abfall. Strenge gesetzliche Vorschriften verlangen neue und intelligente Lösungen. Das Fuhramt entwickelt sich zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen. 1991 heißt es Amt für Abfallwirtschaft- und Stadtreinigung. Zwei Jahre später, 1993, wird der Bereich Abfall- und Wertstoffabfuhr zum Abfallwirtschaftsbetrieb Hannover. Als städtischer Eigenbetrieb kann er jetzt flexibler auf die sich rasch verändernden Bedingungen reagieren. Die Bereiche Stadtreinigung und Deponie kommen 1996 dazu.

Im Oktober 1991 beschließt der Rat der Stadt Hannover erstmalig ein Abfallwirtschaftsprogramm. Es enthält eine umfangreiche Bestandsaufnahme aller bisherigen abfallwirtschaftlichen Maßnahmen zur Abfallverwertung und setzt Ziele für die nächsten fünf Jahre.

Hannover sieht Gelb

Ganz Hannover ist auf Zack - sammelt Müll im Gelben Sack: Am 15. Februar 1993 startet in Hannover das Duale System Deutschland (DSD) mit der getrennten Sammlung von Verpackungen. Ein Vertrag mit der DSD sichert der Stadt eine umweltgerechte Verwertung der Verpackungsabfälle. 20 neue Kollegen sind mit sechs Fahrzeugen unterwegs, um die Gelben Säcke einzusammeln, die die Hannoveranerinnen und Hannoveraner alle zwei Wochen an die Straße stellen.

Im Jahr 2000 sammelt jeder in Hannover durchschnittlich 20 Kilogramm Verpackungsabfälle im Jahr, das sind 40 Säcke prall gefüllt mit Dosen, Folien und Verbundverpackungen.


Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit

Immer wichtiger wird es, dass die Bewohnerinnen und Bewohner Hannovers das Abfallwirtschaftskonzept aktiv unterstützen. Eine eigene Stelle für Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit entsteht. Broschüren informieren regelmäßig über den richtigen Umgang mit Abfall und Wertstoffen. Das Abfallberatungstelefon wird zur festen  Einrichtung.

Die Bio-Tonne erobert die Stadt

45 Prozent des häuslichen Abfalls lassen sich problemlos kompostieren. Park- und Gartenabfälle werden bereits seit 1985 zu Kompost verarbeitet. Um zu zeigen, dass auch eine getrennte Sammlung von Bioabfällen aus den Haushalten sinnvoll ist, wird die Bio-Tonne versuchsweise im Heideviertel und in Ledeburg aufgestellt.

Mit Erfolg. Bis 1999 ist die Bio-Tonne flächendeckend in Hannover eingeführt. Damit hat auch die gut 90 Jahre alte runde 110-Liter-Tonne ausgedient. Die neuen 80-Liter, 120- und 240-Liter Müll-Groß-Behälter für Bio- und Restabfall sind eckig und haben Rollen. Sie lassen sich leichter leeren und erfüllen die Euronorm. Alle Abfallgefäße von der 80-Liter-Tonne bis zum 4,5-Kubikmeter-Behälter können mit dem gleichen Fahrzeug effektiv entsorgt werden.

Das neue Bioabfallkompostwerk im Abfallbehandlungszentrum Hannover verarbeitet seit Mitte 2000 alle Bioabfälle aus der Stadt. Das Kompostprodukt ist mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. Die Landwirtschaft setzt Kompost aus Hannover als Bodenverbesserer ein. Ein Teil ist für die Hannoveranerinnen und Hannoveraner reserviert: sie erhalten Qualitätskompost kostenlos an der Deponie in Hannover Lahe.


Vorrang für Abfallbehandlung

Bereits zu Beginn der 90er Jahre zeichnet sich eine Trendwende für den Umgang mit Abfällen ab. 1993 tritt die technische Anleitung Siedlungsabfall, kurz TASi, in Kraft. Ihr Ziel ist es, Umweltbelastungen durch Deponien drastisch zu vermindern. Auf die Deponie in Lahe dürfen ab 2000 nur noch behandelte Abfälle abgelagert werden. Ab 2005 dürfen diese nur noch mit einem Anteil von weniger als fünf Prozent Organik auf die Deponie. Statt alles zu verbrennen setzt die Stadt auf eine mechanisch-biologische Abfallbehandlung. Im September 2000 gehen die ersten beiden Bausteine, das Bioabfallkompostwerk und die mechanische Restabfallaufbereitungsanlage in Betrieb. Bis 2005 nimmt das dritte Werk, die biologische Abfallbehandlung, die Arbeit auf.


Neue Wege der Straßenreinigung

Müllabfuhr und Straßenreinigung werden ab 1992 in getrennten Abteilungen organisiert. Die Betriebshöfe der Straßenreinigung sind jetzt von denen der Müllabfuhr getrennt. Ein Grund dafür ist, dass die Müllabfuhr ihr Personal immer wieder aus den Reihen der Straßenreinigung auffüllte – zu Lasten sauberer Straßen.

Drei Jahre später organisiert sich die Straßenreinigung ein weiteres Mal neu. Die Reinigung wird flexibler und effektiver. Statt der Strichreinigung, bei der die Gosse unabhängig von Verschmutzungen nach festem Plan gereinigt wird, setzt das neue Konzept auf Sichtreinigung: Es wird, nur noch dort per Hand gereinigt, wo die Verschmutzungen offen ins Auge fallen. Ausgestattet mit Kehrmaschine, Blasgerät, Besen und Kehrblech sorgen Teams mit jeweils fünf Reinigerinnen und Reinigern in ihren Bereichen eigenverantwortlich für Sauberkeit.

Noch mehr Sauberkeit in der Stadt ist das Ziel der Kampagne Hannover: sauber. Seit 1999 spüren sechs Abfallfahnder Dreck-Ecken auf, gehen Hinweisen aus der Bevölkerung nach und bitten Müllsünder – auf frischer Tat ertappt – zur Kasse. Sie werden von Mr. Clean und seinem Clean-Team unterstützt. Sie werben auf Straßen und Plätzen sowie in Kindergärten, Schulen und Vereinen für ein sauberes Hannover.


Neue ‚saubere Zeiten‘ – Abfallwirtschaft in der Region

Die Region Hannover stellt neue und spannende Anforderungen an die Beschäftigten des Abfallwirtschaftsbetriebs Hannover. Schon vor dem Übergang in die Region am 1. Januar 2003 beginnt eine Zeit der Kooperation und des Zusammenwachsens der Abfallwirtschaftsbetriebe von Stadt und Landkreis Hannover. Die Zukunft hat begonnen: Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Landkreises geht die Abfallwirtschaft der Region Hannover neuen sauberen Zeiten entgegen.



Quellennachweis: Saubere Zeiten - 100 Jahre Müllabfuhr und Stadtreinigung in Hannover als kommunale Aufgabe. Eine Zeitreise in zehn Etappen durch 100 Jahre kommunale Müllabfuhr und Stadtreinigung Hannover von Franziska Saniter und Heike Köhn. Abfallwirtschaftsbetrieb Hannover 2001.