Pressemitteilung

aha und WABCO auf der IAA

18.09.2014
  • Live-Vorführungen vor internationalem Publikum
  • Noch mehr Sicherheit beim Rückwärtsfahren

Auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Hannover (IAA) vom 25. September bis 2. Oktober 2014 stellt der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) WABCO ein Abfallsammelfahrzeug für Live-Vorführungen zur Verfügung. Das Drehtrommelfahrzeug ist ausgerüstet mit TailGUARDTM, einem System zur Rückraumüberwachung. Bei den Live-Vorführungen vor internationalem Publikum werden anhand des mit Sensoren ausgerüsteten Fahrzeuges von aha die Funktionsweisen und Einsatzgebiete der Rückraumüberwachung in Kombination mit automatischen Bremsen vorgestellt.

Bei der Weiterentwicklung des Systems zur Rückraumüberwachung war aha Partner des Anbieters von elektronischer Brems- und Fahrzeugregeltechnik mit Sitz in Hannover. WABCOs fortgeschrittene Sicherheitstechnologie wurde über die letzten zehn Monate erfolgreich bei aha getestet. Mit diesen Erkenntnissen hat aha WABCO in der Entwicklungsphase unterstützt und beraten, sodass das Produkt aus der Anhänger-Technologie jetzt auch für andere Nutzfahrzeuge Marktreife erreicht hat. Die Präsentation auf der Messe unterstützt aha daher gern. „Als moderner Entsorger arbeiten wir stetig an der Optimierung unseres Fahrzeugparks, um die Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Das dürfte auch andere große Unternehmen interessieren“, erklärt Kornelia Hülter, aha-Verbandsgeschäftsführerin. aha hat bereits neun Abfallsammelfahrzeuge mit TailGUARD ausgerüstet und stattet künftig alle neu beschafften Abfallsammelfahrzeuge mit dem Sicherheitssystem von WABCO aus.

TailGUARD unterstützt die Fahrer beim Rückwärtsfahren innerhalb dicht besiedelter Gebiete und in schwierigen Verkehrssituationen. Das Fahrzeug bremst automatisch in einem vordefinierten Abstand von 50 bis 200 cm ab, indem es feste sowie bewegliche Hindernisse hinter dem Auflieger mit bis zu sechs Sensoren per Ultraschall ortet. Eine grafische und eine akustische Anzeige warnen den Fahrer im kritischen Moment. Fortschrittliche Sicherheitslösungen können somit Schäden beim Rückwärtsfahren verhindern und dienen insbesondere dem Schutz von Verkehrsteilnehmern.
 „Neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit im öffentlichen Straßenraum, die für aha oberste Priorität hat, sprechen auch wirtschaftliche Gründe für das neue System“, führt Kornelia Hülter aus und ergänzt: „Wir müssen jedes Jahr sechsstellige Beträge aufwenden, um die Schäden an Trittbretter und Schüttungen der Abfallsammelfahrzeuge zu reparieren, die durch Unfälle bei Rückwärtsfahrten verursacht wurden. Hinzu kommen die betriebswirtschaftlichen Kosten der Ausfallzeiten der Sammelfahrzeuge während der Reparaturdauer.“ Seit der Inbetriebnahme des Systems zur Rückraumüberwachung gab es keine Schäden bei Rückwärtsfahrten mit Fahrzeugen, die mit TailGUARD ausgerüstet sind.