Biologische Restabfall-Behandlungsanlage

"Feinabfälle" mit Nutzen

Die Feinabfälle, die in der Mechanischen Abfallbehandlungsanlage durch das Sieb gefallen sind, werden der Biologischen Abfallbehandlungsanlage zugeführt.

Die kleinteiligen Restabfälle werden zunächst mit Wasser vermischt, auf 40 Grad erwärmt und in einen der drei blauen Gärbehälter geleitet. Bakterien zersetzen das biologische Material, das sich im Restabfall befindet. Dabei entsteht ein Vergärungsgas, das überwiegend aus Methan besteht. Mit diesem Gas betreibt aha die betriebseigenen Blockheizkraftwerke. Die produzierte Wärme und ein Teil des Stroms nutzt aha. Der Stromüberschuss geht ins öffentliche Netz.

Nach einer Vergärungszeit von ca. 3 Wochen, werden die Feinabfälle aus den Gärbehältern entwässert und in einer Halle zu Mieten aufgebracht. In der 6-wöchigen Nachrotte wird das Material belüftet und regelmäßig automatisch umgesetzt. Danach ist dieses Material kaum noch biologisch und chemisch reaktionsfähig (es ist nahezu inert) und darf auf der Deponie Wunstorf abgelagert werden.

Biologische Behandlung auf einen Blick: Schaubild

Mg = Megagramm = t = Tonne