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Ein technisches Bauwerk - der Nordberg am Abfallbehandlungszentrum Lahe

Der Nordberg am Abfallbehandlungszentrum Hannover ist heute renaturiert und stellt mit 121 Metern über Normalnull die höchste Erhebung der Stadt dar. Unter ihm lagern die Sünden der Vergangenheit: Der unbehandelte Müll aus den 1930er Jahren bis zum bereits getrennten Müll in den 1980er Jahren. Die noch in Form von Gas und Sickerwasser austretenden Emissionen werden entweder genutzt oder gereinigt. Gleiches steht für den benachbarten Südostkörper an.

Steckbrief

  • 288.500 m² abzudichtende Oberfläche:
  • 1.175.000 m³ Schüttmenge (Erdmaterial) davon
  • 670.000 m³ für die Profilierung unterhalb der Abdichtung
  • 130.000 m³ für die Profilierung außerhalb der Abdichtung
  • 100.000 m³ Kies als Entwässerungsschicht und
  • 275.000 m³ für die Rekultivierungsschicht
  • 3.500 m Rohrleitung zur Entwässerung
  • 350 m Kaskaden für den Abfluss des Oberflächenwassers
  • 36 Drainageschächte zur Beobachtung des Wasserabflusses
  • 4.000 m Elektrokabel
  • 14 Gasbrunnen
  • 9.500 Rohrleitungen zur Entgasung des Berges
  • 28.000 m² asphaltierte Straße
  • 29.000 m² Schotterstraße

Vor dem Nordberg: der Altkörper

Der heutige Nordberg wurde aus dem so genannten Altkörper geformt.

Grundfläche: 370.000 m²

Volumen: 10 Mio. m³ Siedlungsabfall

Höhe 121 m ü NN, 60 m über dem Gelände

Hangneigung: bis zu 1:1,6 im nicht-rekultivierten Zustand.
nach Rekultivierung max. 1:2,7

 

 

Die Geschichte des Altkörpers

1920er Jahre

Mergel vom Aushub des Mittellandkanals wird im Warmbüchener Moor auf ca. 12 ha abgelagert (nördliches Areal). Die Mergelhalde bildet teilweise die Basis für die neue Deponie.
1937

Eröffnung der neuen Deponie für die Stadt Hannover
Von einer Bunkerstation wird der Müll mit einer Lorenbahn zum Kippfeld transportiert. „Lumpensammler“ suchen Wertstoffe aus dem Müll

1960er Jahre

Der Altkörper wächst und wird Mitte der 60er Jahre zur geordneten Deponie: Der Abfall wird in Schichten eingearbeitet und verdichtet.

1980

Ende des Deponiebetriebs. Der Berg wird begrünt. Sickerwasser wird in einer Ringleitung aufgefangen und ein Teil des Deponiegases aufgefangen

1991

Erste Untersuchungen zur Beschreibung des Altkörpers ("Altkörperstudie")

1993

Erkundungsbohrungen

1997Fortschreibung der Altkörperstudie
Eine Kläranlage zur Reinigung des Grundwassers wird in Betrieb genommen

2000

Konzeptstudie zur Sicherung des Altkörpers

2009

Genehmigungsantrag zur Altkörperrekultivierung
Juli 2009 Gewerbeaufsichtsamt Hannover vergibt den Genehmigungsbescheid

2010

Planungsphase

2011
bis 2017

1. bis 3. Bauabschnitt

 

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