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Ansprechpartner:
Ralf Strobach
Stephanusstraße 25
30449 Hannover
Tel.: 0511/443303
E-Mail: info(at)biu-hannover.de

Unterrichtsmaterialien:

  • Verleih
    Aktivkisten Kompost & Boden mit Filzpuppe, Abfall
    "Karlchen" und Angelspiel
    Ausstellung: Die Natur kennt keine Abfälle
  • Infoflyer
    Einführung: ökologischer Nutzen des Recyclingpapiers
    pädagogische Angebote und Ansprechpartner/innen
  • Infopaket mit Hintergrundinformationen mit Angaben zum Papierverbrauch,
    Woher kommt unser Papier?
    Problematik in den Herkunftsländern sowie der Zellstoffbleiche
    Darstellung des Recyclingprozesses über Haushaltssammlung bis zur Herstellung
    Die verschiedenen Papierlabel
    Papiersorten
  • Aktivkisten Papier
    Papierschöpfset mit Anleitung und Unterrichtsmaterial
    Beispiele aus dem Herstellungsprozess, z.B. Zellstoff

Fortbildung für Multiplikatoren:

    • Papier Global
      Einstieg ins Thema (Kurzdarstellung der Problematik)
      Diavortrag Kanada
      Papierverbrauch hier und anderswo
      Wege durch den Labeldschungel
    • Papierherstellung
      Einstieg ins Thema
      Geschichte des Papiers
    • Wege der Papierherstellung
      Herstellungsverfahren
      Einführung ins Papierschöpfen (praktisch)
      Wege durch den Labeldschungel

Zielgruppen: Lehrer/innen, Referendare
Die Fortbildungen finden nachmittags statt und dauern ca. 3 Std..
Termine nach Vereinbarung.
Mindestteilnehmerzahl: 8

Unterrichtseinheiten:

  1. Urwald
    Das Beispiel des Great Bear Rainforest bietet die Möglichkeit viele komplizierte Zusammenhänge des Themas Papier kindgerecht darzustellen. Durch den Vortrag mit Dias erfahren die Kinder, wer überhaupt im kanadischen Küstenregenwald lebt und warum die Bewohner durch die Forstindustrie und letztendlich auch durch unseren Papierkonsum in ihrer Existenz bedroht sind. Die Tiere des Waldes, die riesigen alten Bäume und natürlich auch die "Indianer", die dort leben, erzeugen bei Kindern große Sympathien und führen zu einer Identifikation mit deren Schicksal.
  2. Papiergeschichte
    Papier gab es nicht immer, wohl aber das Bedürfnis, Informationen festzuhalten. Als die Menschen noch in Höhlen lebten, bemalten sie die Wände mit Erdfarben, ritzen Zeichen in Knochen und verwendeten zum "Schreiben" alles, was nur einigermaßen haltbar war. Seitdem hat sich vieles verändert. Was die Menschen noch alles benutzt haben, um darauf zu schreiben und wann eigentlich das Papier, wie wir es heute kennen erfunden wurde, soll den Schülern in diesem Vortrag mit Overheadfolien veranschaulicht werden.
  3. Visualisierung des Papierverbrauchs (Tortendiagramm)
    Papier ist nicht gleich Papier! Je nach Verwendungszweck muss es ganz bestimmte Eigenschaften besitzen. Welche unterschiedlichen Papierkategorien es gibt, wozu sie verwendet werden und wie hoch der Verbrauch bzw. die Altpapiereinsatzquote in den einzelnen Kategorien ist, wird in einer Unterrichtsstunde erarbeitet. Die BIU stellt vorab eine Papierproduktpalette zusammen, deren Produkte gemäß ihres Verwendungszwecks gemeinsam mit den Schülern in ein riesiges, auf den Boden gemaltes Tortendiagramm eingeordnet werden. Anschließend kann überlegt werden, an welchen Stellen Papier gespart oder durch andere Materialien ersetzt werden kann.
  4. Beratung von Schulen zum Thema Recyclingpapier/Vorstellung in den Schulen
    Die BIU stellt das Projekt und die pädagogischen Angebote in den Schulen bei den Fach- und Gesamtkonferenzen, Elternabenden vor. Sie berät Lehrer/innen, wie das Thema in den Schulalltag integriert werden kann und hilft den Umstellungswilligen bei der Organisation von Sammelbestellungen und/oder gibt Tipps für den schulinternen Verkauf.

Zielgruppe: Schulklassen ab dem 7. Jahrgang
Ort: Die Werkstätten finden in den Kindertagesstätten und Schulen statt

Zusätzlich gibt es ausschließlich für Kindertagesstätten Werkstätten zum Thema Papier.

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