Schulprojekt 2017

Schülerinnen und Schüler suchen nach Lösungen für Plastikmüll im Meer

Nahezu täglich erreichen uns Nachrichten über Plastikmüll in den Meeren. Gigantische Müllstrudel in den Ozeanen führen dazu, dass Tiere sich im Plastikmüll verheddern, ihn fressen und daran sterben. Noch sind nicht alle Auswirkungen der zum Teil winzigen Plastikteile auf die Umwelt und den Menschen bekannt.

Insbesondere die Verschmutzung der Meere als Folge unseres Konsumverhaltens haben insgesamt 180 Schülerinnen und Schüler des dritten Jahrgangs der Fichteschule sowie des sechsten Jahrgangs der IGS Büssingweg zum Anlass genommen, sich eine Woche lang mit diesem Thema auseinandersetzen. Im Rahmen des Projektes „Abfall - Nein danke!“ diskutierten sie über Möglichkeiten, die Meere vom Plastik zu befreien und über Ansätze der Wiederverwertung des anfallenden Materials. Sie überlegten sich, wie Abfall vermieden und das Konsumverhalten nachhaltiger ausgerichtet werden kann.

Die von den Schülerinnen und Schülern entwickelten Ideen wurden in Kleingruppen künstlerisch umgesetzt. Dabei entstanden Modelle und andere Objekte, die sie am 16. Juni im Rahmen kleiner Bühnenszenen vor großem Publikum präsentiert haben. Den Grundstoff für die Anfertigung der Modelle bildete Abfall, der in der Schule und zu Hause gesammelt worden war.

Das Projekt mit dem Titel „Abfall - Nein danke! Von der Abfalltrennung zum nachhaltigen Konsum“ ist eine Kooperation des Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros der Landeshauptstadt Hannover und der Abfallwirtschaft Region Hannover mit dem Figurentheater „Die Füchse“ und dem Birkenhof Bildungszentrum (Bethel im Norden), Fachschule Sozialpädagogik. Drei Künstler des Figurentheaters übernahmen die Leitung der Projektwoche. Unterstützung erhielten sie von 70 angehenden Erzieherinnen und Erziehern des Birkenhof Bildungszentrums in Kirchrode und deren Lehrkräften. Sie leiteten die Werkstätten an, in denen die Schüler ihre kreativen Beiträge erarbeiteten.

Im Vorfeld der Projektwoche hatten die Kinder und Jugendlichen bereits einen Ausflug zur Abfalldeponie Hannover unternommen, sich in den Schulen als Abfalldetektive betätigt und Papier aus alten Zeitungen hergestellt. Außerdem erhielten die Schulen Beratungen zum Thema Abfallvermeidung und -trennung sowie zum Thema Nutzung von Recyclingpapier. Das Projekt wurde in diesem Jahr zum neunten Mal erfolgreich durchgeführt. Eine Fortsetzung ist für 2018 geplant.

Folgende Maßnahmen und Entscheidungen haben wir aufgrund der aktuellen Situation getroffen – bitte beachten Sie, dass diese sich tagesaktuell ändern können.

  • Das aha Kundenzentrum in der City sowie die Büros des Gebührenteams bleiben vorerst geschlossen.  
  • Wertstoffhöfe im gesamten Regionsgebiet bleiben bis auf Weiteres zu.
  • Deponien sind auf unbestimmte Zeit für Privatpersonen geschlossen. Gewerbebetriebe können weiter auf den Deponien anliefern.
  • Vereinbarte Sperrmülltermine werden bedient, neue Termine werden nicht vergeben.
  • Zurzeit sind keine Containerbestellungen möglich.
  • Schadstoffannahmestelle auf der Deponie Lahe geschlossen.
  • Klein- und Privatkunden können keinen Kompost, Gartenerde oder Rindenmulch auf den Deponien abholen.
  • Säcke der putzmunter-Sammelaktion können über die Müllmelde-App gemeldet werden.
  • Grüngut-Annahmestellen bleiben ab sofort bis auf Weiteres geschossen.
  • Wer kurzfristig ein höheres Abfallaufkommen hat, kann auch einen Zusatzabfallsack bei aha bestellen (kostenpflichtig): Ganz einfach über das Online-Bestellformular ordern.

Ausführlichere Informationen zur aktuellen Lage bekommen Sie hier.