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Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht

Mit Recycling machen wir das Beste aus unserem Müll. Doch noch nachhaltiger ist es, wenn Abfall gar nicht erst entsteht. Schon die Herstellung eines Produktes kostet wertvolle Ressourcen. Wenn wir Abfall vermeiden, schützen wir also automatisch die Umwelt. Doch wie soll das gehen? Unsere Alltagstipps helfen Ihnen dabei.

 

Jeder kann Abfall vermeiden

Ob im Haushalt, im Büro oder Betrieb, in der Schule oder unterwegs: Es gibt viele Momente, in denen wir unnötigen Müll vermeiden können. Jeder hat es selbst in der Hand – oft haben schon kleine Veränderungen große Wirkung.

1. Weniger ist mehr: Unnötige Verpackungen meiden
Am umweltfreundlichsten ist nicht eine, sondern keine Verpackung. Mehrfach verpackte und verschweißte Waren sind oft überflüssig. Greifen Sie lieber zu Produkten, die wenig oder gar nicht verpackt sind und vermeiden Sie Luftverpackungen. In Hannovers Südstadt gibt es zum Beispiel den Loseladen, der etwa 400 Produkte anbietet – von Kaffee über Süßigkeiten bis hin zu Shampoo gibt es dort alles, was man zum Leben braucht.

2. Mehrweg statt Einweg
Viele Getränke und auch Milchprodukte gibt es in Mehrwegverpackungen. Das spart jede Menge Abfall: Eine Mineralwasser-Mehrwegflasche zum Beispiel wird im Durchschnitt über 50-mal wieder befüllt. Vermeiden Sie also beim nächsten Einkauf Einwegverpackungen und setzen Sie auf Mehrweg.

3. Mit der eigenen Tasche zum Einkaufen
500 Plastiktüten verbraucht ein Durchschnittseuropäer pro Jahr. Dabei gibt es so viele praktische und wiederverwendbare Alternativen – ob Stoffbeutel, Einkaufskorb, Rucksack oder Einkaufsnetz. Diese Taschen sind nicht nur umweltfreundlich, einige von ihnen feiern gerade als modisches Accessoire ein kleines Revival.

4. Werden Sie zum Papiersparer
Trotz Computern und E-Mails verbrauchen die Menschen noch viel zu viel Papier. Dabei geht Papiersparen so einfach: Tüten aus Papier lassen sich prima mehrmals verwenden, alte Ausdrucke sind das perfekte Schmierpapier und ausgelesene Magazine oder Zeitungen werden zum kreativen Geschenkpapier. Was noch hilft: Ein „Keine Werbung“-Aufkleber auf dem Briefkasten. Und wenn Sie neues Papier kaufen, dann am besten Recyclingpapier. Das besteht nämlich größtenteils aus wiederverwertetem Altpapier.

5. Tauschen und Teilen statt Neukaufen
Möbel, Kleidung oder Spielzeug: Was wir aussortieren, können andere bestimmt noch gut gebrauchen. Bringen Sie Ihre alten Sachen also lieber zu Antiquariaten, Secondhand-Läden oder starten Sie einen Flohmarkt-Verkauf. Auch im Netz gibt’s einige Tauschbörsen, zum Beispiel hannoverteilt.de – Schauen Sie einfach mal vorbei! Und wer weiß, vielleicht finden Sie dort auch etwas, das Sie selbst gut gebrauchen können. Das spart Geld und schont die Umwelt.

6. Teller statt Tonne
Auf der Welt werden massenweise Lebensmittel angebaut, produziert und transportiert. Das kostet Ressourcen und belastet die Umwelt. Werfen wir ein noch essbares Lebensmittel in die Tonne, war alles umsonst. Wie geht es anders? Gehen Sie mit einem Einkaufszettel los und kaufen Sie nur, was Sie wirklich brauchen. Bleibt doch Essen übrig, ist das auch kein Problem: Aus Resten lassen sich leckere Gerichte kochen, im Einmachglas oder in der Tiefkühltruhe bleibt das Essen länger frisch und Tafeln freuen sich über Lebensmittelspenden.

7. Nutzen Sie Nachfüllverpackungen
Anstatt immer einen neuen Seifenspender zu kaufen, greifen Sie lieber zu Nachfüllverpackungen. Diese bestehen zumeist aus weniger Plastik und verursachen weniger Abfall. Übrigens: In manchen Geschäften gibt es sogar Stationen, an denen Sie Seife oder Waschmittel in einen Behälter abfüllen können. Das spart noch mehr Müll.

8. Leitungswasser statt Flaschenwasser
Wer Leitungswasser trinkt und auf Wasserflaschen verzichtet, trägt viel zur Müllvermeidung bei. Ganz nach dem Motto: Die beste Verpackung ist keine Verpackung. Mit einem Wassersprudler für zu Hause müssen Sie auch auf prickelndes Wasser nicht verzichten.

9. Wertvoller Dünger aus Bioabfällen
Mit einem eigenen Komposthaufen machen Sie aus Bioabfällen wertvolle Erde – der perfekte Dünger für Balkonpflanzen und Garten. Und wenn Sie Ihren Biomüll in der Biotonne entsorgen? Dann machen wir für Sie daraus Kompost, den Sie bei uns bekommen. Außerdem haben wir noch mehr tolle Produkte für Ihren Balkon und Garten. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

10. Brotbox statt Alufolie
Kleiner Tipp mit großer Wirkung: Verpacken Sie Pausenstullen nicht in Alufolie oder Plastiktütchen, sondern nehmen Sie lieber Brotboxen. Wiederverschließbare Dosen sind nicht nur praktisch, sondern auch noch umweltfreundlich – sei es in der Schule, im Büro oder auf Reisen.

 

 

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