Globaler Erdüberlastungstag am 22.08.2020

Am 22. August sind die nachwachsenden Ressourcen der Erde für das Jahr 2020 aufgebraucht. Auch, wenn im oft hektischen Alltag es nicht immer leicht ist darauf zu achten, etwas für das Klima oder eine nachhaltigere Welt zu tun, machen oft Kleinigkeiten einen großen Unterschied.

 

Thomas Schwarz, Geschäftsführer von aha, hat sich zum Thema Globaler Erdüberlastungstag/Earth Overshoot Day Gedanken gemacht: "Ein radikaler Konsumverzicht ist unrealistisch. Das endet dann oft wie bei einer Diät - nach ersten Erfolgen kommt der Jo-Jo-Effekt." Aber weniger Konsum und mehr Recycling könnte die Lösung sein: "Wenn wir gemeinsam nachdenken, können wir den Marathon zur Rettung unserer Zukunft gewinnen."

An dieser Stelle finden Sie mehr Tipps für den Alltag, die für jeden einzelnen und für uns alle sind.
Gemeinsam können wir ein Stück weit zu einem gesunden und nachhaltigen Leben für uns und für die kommenden Generationen beitragen.

 

Tipps und Tricks für den Alltag

Unser Alltagsguide gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Stoffkreisläufe und viele Tipps, die leicht in den eigenen Alltag zu integrieren sind. Darunter sind auch Infos, was eigentlich mit Abfall geschieht, wenn er bei Ihnen zuhause abgeholt worden ist und wie er wieder in den Kreislauf gelangt. Oft ist es viel einfacher als man denkt, sich etwas nachhaltiger zu verhalten.
Sie können den Alltagsguide herunterladen oder direkt auf unserer Seite durchblättern.

Was brauche ich eigentlich?

Bevor der Apfel im Müll landet:

  • Richtig lagern, dann hält vieles länger.
  • Richtig einkaufen, nur das, was auch konsumiert wird.
  • Richtig nutzen, auch über dem MHD ist vieles noch genießbar. Und aus Resten lässt sich kreativ noch etwas machen.

Ganz wichtig: Kein Plastik in den Bioabfall werfen! Für eine optimale Kompostverwertung.

 

Plastik fasten

Plastik ist oft vermeidbar:

  • Loses Obst und Gemüse einkaufen
  • Auf Mehrweg setzen statt auf Einweg
  • Mehrfachverpackungen vermeiden
  • Unser gutes Leitungswasser trinken

Gute Chancen für Recycling:
Wenige und getrennte Komponenten. Also von Käsepackung und Joghurtbecher den Deckel abziehen und Verbundmaterial wie Tetrapak vermeiden.

 

Restabfall vermeiden

Der letzte Rest ist nicht nachhaltig - Restabfälle möglichst vermeiden
Je mehr Abfall vermieden oder richtig sortiert wird, umso weniger muss verbrannt oder deponiert werden. Für uns und unsere Umwelt ist beides keine Dauerlösung.

 

Recyclingpapier benutzen

Es muss nicht gleich der Baum für Papier fallen. Recyceltes Papier mit dem Siegel „Blauer Engel“ besteht zu 100% aus Altpapier. Das spart unsere Ressourcen: 33% Wasser und 50% Energie im Vergleich zu Frischfaserpapier.