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Standort Burgdorf in Zahlen

EröffnungGröße des GeländesEingebaute AbfälleDeponierung beendet
1965302.000 m23,1 Mio m331.10.2000
 südlich der Stadt
Burgdorf

Haushaltsabfälle, hausmüllähnliche
Gewerbeabfälle, Bauschutt,
Bodenaushub

 
Abfallbehandlungsanlagen   
  • Restabfall-Behandlung
  • Sperrabfall Behandlung
  • Kunststoff-Sortierung
  • Elektrogeräte-Umschlagplatz
  • Grünabfall-Kompostierung
  • Kläranlage
  • Gasverwertung
  • Wertstoffhof          

 

Nachsorgeprojekt

Die Deponierung in Burgdorf endete im Oktober 2000 - nun steht die Nachsorge im Vordergrund. Aus den eingebauten Abfällen treten weiterhin Deponiegas und Sickerwasser aus. Beides darf nicht ungehindert in die Umwelt gelangen. Das Sickerwasser wird bereits aufgefangen und in einer Kläranlage geklärt. Um das Gas aufzufangen, wird nun der Deponieberg abgedeckt, wie der Nordberg auf dem Gelände des Abfallbehandlungszentrums Hannover im Stadtteil Lahe.

Das Projekt "Optimierung der Gaserfassung auf der Deponie Burgdorf" wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative finanziell gefördert. Denn aha leistet mit dem Aufbringen der Oberflächenabdichtung einen deutlichen Schritt zur Reduzierung der Methanemissionen. Im Jahr 2018 entstanden rund 526.145 Kubikmeter Deponiegas auf der Deponie Burgdorf. Davon wurden rund 43 Prozent erfasst und verwertet, so dass rund 57 Prozent des Gases in die Atmosphäre entwich. Nach Vollendung der Abdichtungsmaßnahmen wird davon ausgegangen, dass die bisher emittierten Deponiegase vollständig gefasst und verwertet werden können.

 

Die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Historisches

1965 begann die Deponierung in Burgdorf. In den 1970er-Jahren bereitete das Abfallbeseitigungsgesetz den Weg für eine moderne Abfallwirtschaft mit geregelter Deponierung. Hierfür war es nötig, Abfälle zu trennen und zu sortieren.

In den 1980er-Jahren machte man den Deponiestandort fit für die Zukunft. Seither wurde der Müll zerkleinert und kompakt eingebaut, um mit dem geringeren Sauerstoffgehalt auch die Brandgefahr zu minimieren. Außerdem bekam die Ablagefläche eine Abdeckung aus Ton, die mit Drainagerohren versehen ist. Das Sickerwasser konnte nun in die Kläranlage gepumpt und gereinigt werden. In den 1990er-Jahren entstanden eine eigene Kläranlage, eine Behandlungshalle und eine zusätzliche Sortieranlage.

Im Jahr 2000 endete die Deponierung in Burgdorf, der Standort ist nun Wertstoffumschlagplatz. Elektrogeräte, Holz und andere Wertstoffe werden von den Wertstoffhöfen nach Burgdorf transportiert und dort umgeladen und zu den einzelnen Verwertungsfachbetrieben transportiert.

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