Mindestvolumen / Volumenbedarf

Wo bekomme ich Abfallsäcke?

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Berechnung Mindestvolumen

Wie wird die tatsächliche Personenzahl eines Haushalts als Basis für das Mindestvolumen ermittelt?

aha nutzt die Einwohnermeldezahlen des Niedersächsischen Einwohnermeldeamtes als Datengrundlage für die Zuweisung des Mindestvolumens. Ändert sich durch Zu- oder Auszug die Haushaltssituation, kann das Volumen bedarfsgerecht angepasst werden, indem man sich an aha wendet.


Haupt- und Nebenwohnsitz

Wir sind drei Personen, unsere Tochter studiert und ist nur am Wochenende da. Müssen wir dennoch 30 Liter Mindestvolumen nehmen?

Ja, denn das Mindestvolumen wird für alle Personen veranschlagt, die laut Einwohnermeldedaten mit Haupt- oder Nebenwohnsitz im Haushalt leben.


Anzahl der Restabfallsäcke

Wie viele Abfallsäcke werden den Kunden pro Jahr zugeteilt?

aha legt ein Mindestvolumen von 10  Litern pro Person und Woche fest. Für einen Einwohner wären das also 520 Liter im Jahr bzw. 26 Säcken á 20 Liter. Jedes höhere Volumen kann natürlich bestellt werden.


10 Liter pro Person?

Wie ermittelt aha das Mindestvolumen?

Es ist davon auszugehen, dass jeder Mensch eine gewisse Menge an Abfall produziert und ihm dafür die notwendige Mindestausstattung an Restabfallvolumen zur Verfügung stehen muss. Dabei soll das Mindestvolumen so hoch sein, dass eine gesicherte Abfallentsorgung gewährleistet ist, die keinen Anreiz für illegale Abfallbeseitigung und wilde Ablagerung bietet. Um dies zu erreichen, ist es gerechtfertigt, für jede Kundin und jeden Kunden auch eine gewisse Reserve im vorzuhaltenden Restabfallvolumen festzulegen. Die Mindestgebühr ist gemäß § 12 Abs. 6 des Niedersächsischen Abfallgesetzes vorgesehen. Seit 2003 ist ein Mindestvolumen in der aha-Satzung verankert. Es wird schon immer in der Behälterabfuhr angewandt. In der Sackabfuhr konnte dieser Schlüssel bislang nicht kontrolliert werden, da der Kauf der Restmüllsäcke pro Person nicht ermittelt wurde.
Das Mindestvolumen von 10 Litern pro Person und Woche orientiert sich an dem durchschnittlich in Anspruch genommenen Restabfallvolumen. Dieses beträgt aktuell in der Behälterabfuhr deutlich mehr als 20 Liter und in der Sackabfuhr 15 Liter pro Person und Woche. Diese Werte definieren die Obergrenze des Mindestvolumens. Grundlage dieser ermittelten Durchschnittswerte sind das tatsächlich bereitgestellte Behältervolumen bzw. die Verkaufszahlen der Restabfallsäcke. Es handelt sich hierbei um nachweisbare Werte, die über mehrere Jahre konstant sind.
Ausgehend von der tatsächlichen Inanspruchnahme der Abfallentsorgung orientiert sich das Mindestvolumen an einer angenommenen durchschnittlichen Mindestinanspruchnahme einschließlich einer gewissen Reserve für zeitweilig auftretende höhere Abfallmengen. Das Mindestvolumen von 10 Litern pro Person und Woche lässt sich nicht beliebig reduzieren, weil ansonsten der oben beschriebene Zweck nicht mehr erfüllt würde.