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Experte für Altpapier: Fünf Fragen an Franz M. Holler

Bei der Behandlung von Rest- und Biomüll betreibt aha eigene Anlagen wie die Mechanisch-Biologische-Abfallbehandlungsanlage, die kurz gesagt aus Müll Energie gewinnt oder das Bioabfall-Kompostwerk, das Qualitätskompost herstellt.
Beim Altpapier setzen wir dagegen auf die Zusammenarbeit mit Partnern, wie Holler Recycling. Wir haben mit Franz M. Holler, dem geschäftsführenden Gesellschafter, über den Wertstoff Altpapier gesprochen.

Herr Holler, stellen Sie uns ihr Unternehmen kurz vor?
Die Holler Recycling GmbH & Co. KG wurde 1952 von Franz Holler gegründet und beschäftigt sich mit dem Erfassen und Vermarkten von Altpapier für die weiterverarbeitende Industrie. Seit der Gründung vor 69 Jahren, ist das Unternehmen stetig gewachsen und verfügt über zwei Betriebsstätten an den Standorten Hannover und Wunstorf, die mit modernsten Maschinen und Anlagen arbeiten. aha arbeitetet schon seit Langem mit Holler Recycling zusammen und liefert einen Großteil des Altpapiers aus der Sammlung bei den Haushalten der Region bei uns an.

Wie viele Tonnen Papier werden pro Jahr bei Ihnen abgeladen?
Im Jahr werden über 65.000 Tonnen Papier angeliefert, der größte Teil davon stammt von aha.

Welche Güte hat das von aha angelieferte Papier im Durchschnitt?
Das Altpapier wird gemischt in unterschiedlicher Zusammensetzung und Güte angeliefert. Es entspricht der Sorte 5.01 gemischtes Altpapier der Standardsortenliste EN 643.
Vor allem nach Silvester finden wir oft Unmengen von leeren Feuerwerkskörpern und ausgebrannten Feuerwerksbatterien im angelieferten Altpapier. Diese stellen eine große Gefahr da und müssen ordnungsgemäß im Restmüll entsorgt werden. Weitere unzulässige Materialien sind z. B. medizinische Abfälle oder verunreinigte Hygieneprodukte.

Was passiert anschließend damit bei Ihnen?
Das Papier wird mechanisch und händisch in unterschiedliche Fraktionen sortiert und von Störstoffen befreit. Störstoffe im Altpapier sind z. B. Kunststoffe, Metalle, Textilien, Lebensmittel, Hygieneartikel, Holz, Glas oder Mineralien. Anschließend wird das Papier zu großen Ballen zusammengepresst.

Warum ist es so wichtig, dass das Papier sauber und trocken bereitgestellt wird?
Ist das Papier feucht, wird der Aufbereitungsprozess erheblich erschwert. Auch verunreinigtes Papier sorgt für einen sehr aufwendigen Aufbereitungsprozess in den Sortierbetrieben und in der Papierindustrie.

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