Salzarmer Winterdienst
Warum ein salzarmer Winterdienst?
Die Stadt Hannover hat den salzarmen Winterdienst eingeführt, um Umwelt- und Sachschäden durch Salz wirkungsvoll zu begegnen. Dringt das Salz in den Boden ein, kann dies zu erheblichen Schädigungen von Pflanzen kommen. In der Stadt sind überwiegend die schon stark belasteten Straßenbäume betroffen. Auch Tiere leiden unter dem Salz. Die aggressive Wirkung von Salz in großen Mengen greift dazu Gebäude, Straßen und Autos an.
Der Vorteil von Sand und Splitt: Die Oberfläche wird nachhaltig abgestumpft. Bei Schnee gilt es, vor dem Streueinsatz sorgfältig zu räumen, wenn erforderlich wiederkehrend. Der Einsatz von Salz verwandelt Schnee in Matsch. Bei Altschneedecken taut es oftmals nur die Oberflächen an. Wird nicht nachgeräumt bleibt eine gefährlich Sulzschicht, die die Gehwege bei niedrigen Minustemperaturen leicht zu einer gefährlichen Rutschpartie werden lässt.
Für den aha-Winterdienst heißt das: Salz punktgenau dosiert kommt nur auf Kreuzungen, Zufahrten von Krankenhäusern und Feuerwehren und die Durchgangsstraßen mit öffentlichem Nahverkehr. Nebenstraßen mit einer festen Schneedecke werden geräumt und anschließend mit Splitt abgestreut. Das gilt auch für Fußgängerüberwege und Fußgängerzonen.
Für Sie heißt das: Bei Schnee- und Eisglätte sind die dem Fußgängerverkehr dienenden Straßenflächen mit abstumpfenden Stoffen in der gleichen Breite zu streuen, in der sie der Schneeräumung unterliegen. Nur auf Treppen und Rampen ist die Verwendung auftauender Stoffe (z.B. Salz) gestattet. Zur Beseitigung von Schnee, Eis, Schnee- und Eisglätte dürfen umweltschädliche Chemikalien nicht verwendet werden.
Abfalltipp

Farben und Lacke
Gebinde mit flüssigen, lösemittelhaltigen Farbresten gehören in die Sonderabfallsammlung. mehr

