Was macht aha bei Schnee und Eis?
- Die Fakten
Seit dem 18.12.2009 ist der aha Winterdienst mit durchgängig 150 Mitarbeitern in Rufbereitschaft. Weitere 130 Mitarbeiter leisten werktags während der regulären Arbeitszeiten Winterdienst, um gefährliche Rutschpartien auf 1200 Kilometern Straßen sowie 2051 Fußgängerüberwegen zu verhindern.
Seit dem 14.01.2010 werden darüber hinaus 150 Mitarbeiter des Beschäftigungsstützpunktes Hölderlinstraße für den Räumdienst im Umfeld von Schulen, Kindertagesstätten, Altenheimen, Krankenhäusern und besonders gefährlichen Stellen eingesetzt.
30 große LKW-Räumfahrzeuge und mehr als 30 kleinere Räumfahrzeuge fahren zur Zeit Sonderschichten und sind täglich von 01:00 bis 21.00 Uhr im Einsatz.
- Wo ist der aha Winterdienst unterwegs?
Hauptstraßen
Das Räumen und Streuen der Hauptstraßen hat die absolute Priorität im Winterdienst. 450 Kilometer warten hier auf die aha Mitarbeiter.
Überwege
Hannovers Überwege werden ständig neu geräumt und gestreut.
Innenstadt
Die Innenstadt wurde in einer Nachtaktion geräumt und zahlreiche Parkbuchten freigelegt.
Nebenstraßen
An den Tagen ohne zusätzlichen Schneefall arbeitet das Winterdienst Team verstärkt in den Nebenstraßen. Hier ist eine Strecke von rund 2000 Kilometern zu räumen. Das entspricht der Strecke Hannover - Valencia.
Radwege
Viele Radwege sind zur Zeit leider unpassierbar. Grund hierfür ist, dass der Schnee von den Fahrbahnen beim Räumen auf den Radwegen abgelegt worden ist. Darüber hinaus müssen wir vorrangig dafür sorgen, dass der Vekehr auf den Hauptverkehrsstraßen rollt.
- Was ist ein salzarmer Winterdienst?
Die Stadt hat den salzarmen Winterdienst eingeführt, um Umwelt- und Sachschäden durch Salz wirkungsvoll zu begegnen. Dringt das Salz in den Boden ein, kann dies zu erheblichen Schädigungen von Pflanzen kommen. In der Stadt sind überwiegend die schon stark belasteten Straßenbäume betroffen. Auch Tiere leiden unter dem Salz. Die aggressive Wirkung von Salz in großen Mengen greift dazu Gebäude, Straßen und Autos an.
Der Vorteil von Sand und Splitt: Die Oberfläche wird nachhaltig abgestumpft. Bei Schnee gilt es, vor dem Streueinsatz sorgfältig zu räumen, wenn erforderlich wiederkehrend. Der Einsatz von Salz verwandelt Schnee in Matsch. Bei Altschneedecken taut es oftmals nur die Oberflächen an. Wird nicht nachgeräumt bleibt eine gefährlich Sulzschicht, die die Gehwege bei niedrigen Minustemperaturen leicht zu einer gefährlichen Rutschpartie werden lässt.
Für den aha-Winterdienst heißt das: Salz punktgenau dosiert kommt nur auf Kreuzungen, Zufahrten von Krankenhäusern und Feuerwehren und die Durchgangsstraßen mit öffentlichem Nahverkehr. Nebenstraßen mit einer festen Schneedecke werden geräumt und anschließend mit Splitt abgestreut. Das gilt auch für Fußgängerüberwege und Fußgängerzonen.
- Wie siehts aus in der Region Hannover?
Für das Räumen und Streuen von Straßen außerhalb der Stadt Hannover ist die jeweilige Stadt bzw. Gemeinde zuständig. Die Sicherung von Kreisstraßen ist Sache der Region, um Landes- und Bundesstraßen kümmern sich die Straßenmeistereien des Landes Niedersachsen.
Abfalltipp

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