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Unser Job bei Schnee und Eis

  • Die Fakten

aha ist für Schnee und Eis gut gerüstet. 260 Mitarbeiter mit 100 Streu- und Räumfahrzeugen sind einsatzbereit, um gefährliche Rutschpartien auf 1200 Kilometern Straße und Gehwegen zu verhindern.

Auch auf einen strengen Winter ist aha gut vorbereitet: Auf dem Gelände der aha Zentrale in Groß-Buchholz lagern tausende Tonnen Sreugut. Insgesamt hat aha 3.000 Tonnen Splitt, 1.000 Tonnen Sand und 4.500 Tonnen Salz eingelagert. Pro Quadratmeter streut aha je nach Bedarf im Mittel 10 Gramm Salz beziehungsweise 100 Gramm Splitt.


  • Wo ist der aha Winterdienst unterwegs?

Hauptstraßen

Das Räumen und Streuen der Haupt- und Durchgangsstraßen sowie der Zufahrten zu den Krankenhäusern haben absolute Priorität im Winterdienst. 450 Kilometer warten hier auf die aha Mitarbeiter.

Überwege

Hannovers Überwege werden ständig neu geräumt und gestreut. 

Innenstadt

Die Innenstadt wird bei Schnee und Eis geräumt und Parkbuchten bei Bedarf freigelegt.

Neu in diesem Winter: Bei Bedarf kann aha Fußgängerstraßen, Sonderparkplätze für Behinderte und deren Zuwegung zum nächsten Gehweg mit auftauenden Stoffen (z.B. Salz) abstreuen.

Nebenstraßen

An den Tagen ohne zusätzlichen Schneefall arbeitet das Winterdienst Team verstärkt in den Nebenstraßen. Hier ist eine Strecke von rund 2000 Kilometern zu räumen. Das entspricht der Strecke Hannover - Valencia.

Radwege

Radwege werden in Hannover geräumt. Nur verkehrswichtige Stellen werden zusätzlich mit abstumpfenden Mitteln gestreut. Bei Bedarf können dort auch auftauende Stoffe (z.B. Salz) verwendet werden. Bei länger anhaltenden Schneefällen besteht die Gefahr, dass der Schnee von den Fahrbahnen beim Räumen auf den Radwegen abgelegt wird. Viele Radwege sind dann unpassierbar. In solchen Fällen können Radfahrer auf die Fahrbahn ausweichen.

Auch in diesem Winter: In Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) sind 100 Kilometer Radwege ausgewählt worden, die bei Bedarf mit auftauenden Stoffen (z.B. Salz) gestreut werden können.


  • Was ist ein salzarmer Winterdienst?

Die Stadt hat den salzarmen Winterdienst eingeführt, um Umwelt- und Sachschäden durch Salz wirkungsvoll zu begegnen. Dringt das Salz in den Boden ein, kann dies zu erheblichen Schädigungen von Pflanzen kommen. In der Stadt sind überwiegend die schon stark belasteten Straßenbäume betroffen. Auch Tiere leiden unter dem Salz. Die aggressive Wirkung von Salz in großen Mengen greift dazu Gebäude, Straßen und Autos an.

Der Vorteil von Sand und Splitt: Die Oberfläche wird nachhaltig abgestumpft. Bei Schnee gilt es, vor dem Streueinsatz sorgfältig zu räumen, wenn erforderlich wiederkehrend.  Der Einsatz von Salz verwandelt Schnee in Matsch. Bei Altschneedecken taut es oftmals nur die Oberflächen an. Wird nicht nachgeräumt bleibt eine gefährlich Sulzschicht, die die Gehwege bei niedrigen Minustemperaturen leicht zu einer gefährlichen Rutschpartie werden lässt. 

Für den  aha-Winterdienst heißt das: Salz punktgenau dosiert kommt nur auf Kreuzungen, Zufahrten von Krankenhäusern und Feuerwehren und die Durchgangsstraßen mit öffentlichem Nahverkehr und bei Bedarf in Fußgängerzonen, auf Sonderparkplätzen für Behinderte und deren Zuwegung zum nächsten Gehweg sowie auf verkehrswichtigen Radwegen zum Einsatz. Nebenstraßen mit einer festen Schneedecke werden geräumt und anschließend mit Splitt abgestreut. Das gilt auch für Fußgängerüberwege und Fußgängerzonen.


  • Wie siehts aus in der Region Hannover?

Für das Räumen und Streuen von Straßen außerhalb der Stadt Hannover ist die jeweilige Stadt bzw. Gemeinde zuständig. Die Sicherung von Kreisstraßen ist Sache der Region, um Landes- und Bundesstraßen kümmern sich die Straßenmeistereien des Landes Niedersachsen.

Abfalltipp

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