E-Schrott
Ohne Elektro-Smog
Alte Handys, defekte Haartrockner, Rasierer & Co. müssen ab dem 24. März 2006 über spezielle Sammelstellen entsorgt werden. Das schreibt das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) vor. Sie müssen getrennt erfasst und der Verwertung zugeführt werden.
Service für Selbstanlieferer:
Alle Wertstoffhöfe nehmen Elektro- und Elektronikgeräte aus privaten Haushalten zur kostenlosen Entsorgung an. Pro Tag können 2 Großgeräte wie Kühlschränke, Fernseher und Waschmaschinen kostenfrei abgegeben werden, größere Mengen nehmen nur die Deponien in Burgdorf und Kolenfeld an. Elektrokleingeräte können in haushaltsüblichen Mengen kostenfrei abgegeben werden.
Abholung von Großgeräten von Ihrem Grundstück:
Wenn Sie Kühlschrank und E-Herd nicht selber zum Wertstoffhof transportieren können, dann vereinbaren Sie einen Abholtermin über unsere kostenfreie Service-Hotline, Tel: 0800 999 11 99. Bitte erwerben Sie im Voraus die aha plus-Service-Plakette für 8 Euro und kleben Sie diese gut sichtbar auf das Gerät. Plaketten gibt es bei allen Wertstoffhöfen, Bürgerämtern und in vielen Bürgerbüros. Stellen Sie die Großgeräte zur Abholung bereit (bis 15 m vom Entsorgungsfahrzeug). Bitte beachten Sie, dass je nach Anfrage-Volumen bei der Terminvereinbarung mit einem Vorlauf von bis zu drei Wochen gerechnet werden muss.
Entsorgung von Großgeräten auch aus Ihrer Wohnung:
aha holt Großgeräte auch aus der Wohnung ab. Sie müssen allerdings schon vorher von den Ver- und Entsorgungsleitungen abgetrennt sein. Vereinbaren Sie einen Abholtermin über unsere kostenfreie Service-Hotline, Tel: 0800 999 11 99. Die Abholgebühr von 18,50 Euro zahlen Sie entweder bei Abholung oder Sie kaufen eine aha plus-Service-Plakette im Voraus. Plaketten gibt es bei allen Wertstoffhöfen, Bürgerämtern und in vielen Bürgerbüros. Bitte beachten Sie, dass je nach Anfrage-Volumen bei der Terminvereinbarung mit einem Vorlauf von bis zu drei Wochen gerechnet werden muss.
Die Umwelt doppelt entlasten
Erstens helfen Sie, Ressourcen zu sparen und zweitens tragen Sie dazu bei, den Schadstoffgehalt im Restmüll deutlich zu verringern. Elektroaltgeräte gehören bisher zu den größten Verursachern der Schadstoffbelastung des Hausmülls mit Blei, Cadmium und Quecksilber.
Ein Aufkleber mit einer durchgestrichenen Abfalltonne weist zukünftig darauf hin, dass dieses Gerät nicht über den Hausmüll sondern nur bei den kommunalen Sammelstellen oder freiwilligen Rücknahmesystemen abzugeben ist.
Wiederverwendung:
Die Innovationszyklen von Elektrogeräten werden immer kürzer. So werden häufig Geräte ausrangiert, obwohl sie viel zu schade für den Müll sind. Geben Sie diese zur Wiederverwendung weiter - an Freunde, soziale Einrichtungen oder tauschen und verschenken Sie Geräte in der aha-Gebrauchtbörse unter www.gebrauchtboerse-hannover.de. Damit erhöhen Sie die Nutzungsdauer dieser Geräte.
Verwertung von Altgeräten:
Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz schreibt vor, dass pro Einwohner und Jahr mindestens 4 kg Elektro-Altgeräte getrennt gesammelt werden sollen. Soweit die Geräte oder einzelne Bauteile nicht wieder verwendet werden, müssen je nach Gerät 50 bis 80 Prozent stofflich verwertet, das heißt recycelt werden.
Umweltschutz:
Elektrogeräte bestehen aus ca. 1000 verschiedenen Substanzen; darunter sind wertvolle Rohstoffe wie Kupfer oder Aluminium, gleichzeitig aber auch umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe wie Cadmium, Blei, Quecksilber und polybromhaltige Flammschutzmittel.
Mit dem Elektro-Gesetz wird der Einsatz dieser Stoffe in Neugeräten stark eingeschränkt. In einigen Bauteilen jedoch kann heute auf ihre Verwendung noch nicht verzichtet werden. Zudem haben Elektrogeräte eine relativ lange Lebensdauer, so dass die derzeit zurückkommenden Altgeräte häufig noch erhebliche Mengen der Schadstoffe enthalten.
Beispiele für den Nutzen der getrennten Erfassung:
Leuchtstoffröhren benötigen nur wenig Energie und sind sehr langlebig. Sie enthalten jedoch Quecksilber. Deshalb müssen die Altröhren getrennt von anderen Abfällen und unbeschädigt erfasst werden.
Auf diese Weise wird vermieden, dass Quecksilberdämpfe in die Umwelt entweichen. Nur durch eine ordnungsgemäße Entsorgung kann das Quecksilber kontrolliert entfernt und das Altröhrenglas verwertet werden.
90 Prozent der heute anfallenden Altkühlschränke enthalten Stoffe, die die Ozonschicht schädigen. Infolgedessen müssen Kühlgeräte in speziellen Anlagen behandelt werden.
Bei der Verwertung von Kühlschränken werden die problematischen Stoffe wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) abgesaugt und sicher entsorgt. Metalle und Kunststoffe werden recycelt. FCKW-freie Dämmstoffe können z. B. als Ölbindemittel wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.
Abfalltipp

Korken
Auf allen Wertstoffhöfen können Sie Ihre Flaschenkorken und andere, saubere Korkabfälle abgeben. mehr
