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BündnispartnerInnen suchen

Einen Pakt schließen

Damit das Projektteam seine Aufgaben wahrnehmen kann, ist es wichtig, im Vorfeld Absprachen und einige Vorbereitungen zu treffen und sich Bündnispartner zu suchen.

1. Im ersten Schritt setzt sich die Projektgruppe mit der Schulleitung zusammen, um sich deren Unterstützung zu versichern. Viele Veränderungen müssen zusammen mit der Schulverwaltung umgesetzt oder von der Schulleitung beantragt und auch getragen werden.

2. Das Projekt wird dann im Rahmen von Schulkonferenzen, LehrerInnenkonferenzen und Elternabenden vorgestellt.

3. Die Mithilfe der Eltern ist, wie bei allen Schulaktivitäten, ganz entscheidend. Sie sind vom Schulleben ihrer Kinder am stärksten betroffen, kennen deren Gewohnheiten am besten und werden häufig selbst aktiv, um Verbesserungen an der Schule zu erreichen. Informieren Sie auf Elternabenden über das Projekt "Müll macht Schule". Dies ist auch Voraussetzung dafür, dass Aktionen wie "Abfallarmes Pausenbrot", "Umweltfreundliche Schultasche" oder auch größere Veränderungen greifen können.

4. Genauso wichtige PartnerInnen sind die HausmeisterInnen, die in allen organisatorisch-technischen Fragen die zentrale Position einnehmen. Sie haben den besten Kontakt zum Reinigungspersonal, das unbedingt von etwaigen Änderungen informiert werden muss. Von der Bereitschaft der Reinigungskräfte, getrennt gesammelte Abfälle und Wertstoffe auch getrennt zu entsorgen, hängt auch der Erfolg des Projektes ab.

5. Das gesamte Verwaltungspersonal sollte gut informiert sein und in Entscheidungen miteinbezogen werden. Das Sekretariat ist das "Herzstück" der Schule; dort laufen viele Informationen zusammen und gehen nach außen.

6. Falls es eine schuleigene Küche, Mensa oder Cafeteria gibt, wird es auch dort Veränderungen geben können. Langfristige Planung hilft. Besprechen Sie mit den MitarbeiterInnen vor Ort, was Sie tun können damit auch in der Kantine weniger Abfälle anfallen und Wertstofftrennung funktioniert. Deren Know-how ist dabei unverzichtbar, da ein Kantinenbetrieb nach ganz eigenen Regeln abläuft und Umstellungsmaßnahmen ins Tagesgeschäft integrierbar sein müssen.

7. Sicher gibt es Kontakte zu anderen Schulen, die dazu genutzt werden können, Erfahrungen auszutauschen oder sich bei Aktionen zusammenzuschließen. So kann sich gegenseitig unterstützt und Rat gegeben werden.

8. Für einige Maßnahmen werden finanzielle Mittel nötig sein. Für größere Anschaffungen (schuleigenes Geschirr, Spülmaschine, Brotdosensammelaktion etc.) können Sponsoren gesucht werden. Gerade bei einem (öffentlichkeits-) wirksamen Start sind Firmen häufig bereit, für einen sinnvollen Zweck zu spenden. Möglicherweise verzichten angesprochene Firmen zum Jahresende auf die obligatorischen, mehr oder weniger sinnvollen Weihnachtsgeschenke zugunsten einer Anschaffung an Ihrer Schule.

9. Derartige finanzielle Aktivitäten sollten nach Möglichkeit über einen Förderverein abgewickelt werden. Spenden von Eltern oder Sponsoren können so steuerlich geltend gemacht werden. Außerdem können Eltern auf diesem Weg auch formal in das Projekt integriert werden.

 

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